Matrei: Urteil nach Sprengunfall rechtskräftig

Im Juli 2010 kam ein Arbeiter in Osttirol ums Leben: Sechs Monate bedingt für Kollegen.

Für den Arbeiter kam jede Hilfe zu spät: Lokalaugenschein nach dem tragischen Unfall.

Ein Sprengbefugter musste sich am 10. Mai vor Gericht verantworten, weil er fahrlässig gehandelt hatte.

Im Sommer des Vorjahres war auf der Obertaxer Alm nahe Matrei in Osttirol ein 50-jähriger Arbeiter bei einem Sprengunfall ums Leben gekommen. Der Sprenggehilfe hatte vermutlich unsachgemäß an einer Sprengkapsel hantiert und wollte unerlaubterweise Sprengungen durchführen, was schon beim ersten Versuch zur tödlichen Katastrophe führte.

Der für die Baustelle verantwortliche 45-jährige Sprengbefugte wurde zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Foto: Brunner Images

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