Mit Vollgas um den Red Bull Ring

Martin Niedertscheider testete die neu belebte Traditionsstrecke. 

Am Sonntag, 15. Mai wurde mit viel Medienwirbel der Red Bull Ring in Spielberg seiner Bestimmung übergeben. Bereits Mitte April hatte Martin Niedertscheider beim Histo-Cup die Gelegenheit, den aufpolierten ehemaligen A1-Ring zu testen. Niedertscheider fährt seit 2006 mit unterschiedlichen Boliden die Rennen in dieser „historischen“ Kategorie und verbuchte mit einem Simca rallye 2 und einem Porsche 911 auch schon Klassensiege.

Der Aufbau und Einsatz historischer Rennfahrzeuge ist eine Passion des Lienzer Autohändlers, der auf dem Red Bull Ring mit einem Peugeot 504 Coupe auch eine persönliche Rennsportpremiere feierte: „Peugeot setzte das 504er Coupe in den späten Siebzigern erfolgreich bei der Rallye WM ein. Für die Rundstrecke dürfte unser Wagen ein Unikat sein. Wir haben ihn in Spielberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.“

Der kultige Klassiker hielt sich wacker in der STW-Klasse (SpecialTourenWagen) bis 2000 ccm, Niedertscheider ist mit dem „Roll-out“ zufrieden: „Es ist gut gelaufen. Wir haben sehr viel an Eigenkonstruktion in diesem Fahrzeug verbaut.“

Und wie ist der neue Red Bull Ring? „Der Red Bull Ring ist von seinem Layout ja als A1 Ring bekannt“ erklärt der Histocup-Pilot, „es gibt schnelle Geraden mit harten Bremspunkten. Dadurch bieten sich gute Überholmöglichkeiten. Einige schnelle Kurvenvariationen sehen einfach aus, sind aber mit hohem Tempo nicht leicht zu durchfahren.“ Perfekt und ganz im Stil von Red Bull seien Boxenstraßen und Instrastruktur, erzählt der Lienzer, der sich von der Neueröffnung einen Aufschwung für Österreichs Motorsport erwartet.

Hier ist die Slideshow vom Einsatz Niedertscheiders, exklusiv für dolomitenstadt.at fotografiert von Expa-Fotograf Sandro Zangrando.

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