Haflinger-Contest in Lienz

Wer ist die Schönste? Jede Menge blonde Mähnen und knackige Hintern bei der Jubiläumsschau.

Ein charmante Mischung aus Wildem Westen und Misswahl-Flair wehte am Samstag, 21. Mai, über das – bald historische – Gelände der Raiffeisengenossenschaft in Lienz. Die Osttiroler Haflingerzüchter luden zum 80-Jahre-Jubiläum und brachten neben zwei Deckhengsten auch deren Harem mit, rund 50 Stuten und Jungstuten samt Fohlen.

Der Haflinger ist buchstäblich ein lebendes Tiroler Kulturgut und ein biologische wie wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Seine Karriere begann als stämmiges, genügsames Bergpferd, das sich in Wald und Feld abschuftete. Heute erledigen Maschinen die Schwerarbeit und der Haflinger ist Liebling zahlloser Reitsportfans in aller Welt, die ihn als ausgeglichenes, freundliches und kerngesundes Familien- und Freizeitpferd schätzen.

In 60 Ländern auf allen Kontinenten werden Haflinger gehalten, 16 Vereine in Tirol, darunter einer in Osttirol, züchten den symphatischen Vierbeiner.

Bei der Misswahl in Lienz, die unter anderem auch von Bezirkshauptfrau Olga Reisner und vielen Schaulustigen besucht wurde, durften sich nach diversen Ausscheidungsrunden schließlich folgende Schönheiten in die Siegerliste eintragen:

„Aldina“, sie gehört Balthasar Winkler aus Lienz und wurde in Rum von Karl Huber gezüchtet, „Violistin“, eine offenbar musikalische Stute von Josef Fuchs aus Abfaltersbach, gezüchtet von Karl Pajk in Mieders, sowie die schöne „Mila“ aus Obertilliach, sie gehört Alois Obmascher und stammt aus der Zucht von Konrad Kolednik in Stans.

Fotografiert hat Philipp Brunner.

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