Rapid Lienz erkämpft bei WAC/St. Andrä 0:0

Mit toller kämpferischer Leistung und zeitweise ansehnlichen spielerischen Aktionen gelang den Rapidlern ein verdienter Punktegewinn im Lavanttal.

In einer rassigen Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts. In der 5. Minute hatte Schiedsrichter Eberhard seinen ersten nicht nachvollziehbaren Auftritt, mit fatalen Folgen für Rapid. Nach einem Dutzendfoul im Mittelfeld kam Christopher Korber an den Ball und zog allein auf das Tor der Heimischen.

Schiri Eberhard, wahrlich kein Meister seines Fachs, ignorierte die Vorteilsregel und unterband diese hundertprozentige Torchance der Rapidler.

In der 9. Minute verursachte ein Freistoß von rechts im Strafraum der Heimischen einige Verwirrung, Torhüter Friesacher konnte aber in letzter Sekunde den Ball zur Ecke retten.

Wiederum nach einem Freistoß, diesmal von links, wurde der Ball  in den Strafraum von WAC/St.Andrä gespielt, wo Patrick Eder, offenbar ein wenig überrascht, das Spielgerät nicht mehr kontrolliert bearbeiten konnte und knapp daneben schoss.

Die Heimischen fanden in dieser 1. Halbzeit nur eine echte Tormöglichkeit vor, als Daniel Oberländer, nach einem Freistoß von links, knapp über das Lienzer Tor köpfelte.

Die zweite Hälfte begann für Rapid leider mit einem negativen Knalleffekt. Nach einem harten Zweikampf im Mittelfeld wurde Hannes Konrad mit Gelb-Rot in die Kabine geschickt.

Diese numerische Schwächung führte dazu, dass Rapid sich weiter zurück zog, aber immer wieder auch versuchte, Konter vor allem über Christopher Korber zu lancieren. Trotz Dauerdrucks seitens der Heimischen, kam man in dieser 2. Hälfte nur zweimal wirklich in Bedrängnis.

In der 65. Minute setzte Mario Samitsch nach einer guten Hereingabe von links den finalen Kopfball knapp über die Latte und in der 84. Minute rettete Rapid-Tormann Christoph Stocker mit unglaublichem Reflex bei einm Getümmel vor seinem Tor.

Dazwischen lag eine gute Chance für Andrej Jozef in der 68. Minute, dessen Schuss aus kurzer Distanz nach flottem Konter zu schwach ausfiel.

In der 90. Minute eröffnete sich für Rapid noch eine Topmöglichkeit. Nach Foul am durchbrechenden Christopher Korber konnte leider aus dem Freistoß aus 17 Metern kein Kapital geschlagen werden.

Den für dieses Kampfspiel passenden Abschluss setzte WAC-Kapitän Bernd Ceplak, der den letzten Angriff der Rapidler, vorgetragen von Christopher Korber, an der Mittellinie mit einm brutalen Foul stoppte und dafür von Schiri Eberhard zu Recht die Rote Karte präsentiert bekam.

Nach dieser Leistung können die Rapidler, trotz goßer Personalprobleme,  zuversichtlich dem letzten Spiel gegen Fixabsteiger Landskron entgegensehen, vorbehaltlich einer ähnlichen Einstellung wie gegen die Lavanttaler.

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