Ausschuss behandelt Thema „Streetworker“

80.000 Euro würde die mobile Jugendbetreuung in der Stadt Lienz kosten.

SP-Gemeinderätin Christina Gruber macht sich für Streetworker stark. Foto: Brunner Images

Mit einem Kompromiss endete am 7. Juni im Lienzer Gemeinderat die Diskussion um einen Antrag der SP-Fraktion, 80.000 Euro aus dem Stadtbudget für „mobile Jugendbetreuung“ durch zwei Streetworker bereitzustellen.

SP-Gemeinderätin Christina Gruber stellte die Summe in Relation zu den fast gleich hohen Kosten für die Teilnahme am Tiroler Ball in Wien. Der Betrag sei aus dem laufenden Budget ohne weiteres finanzierbar.

LSL-Mandatar Uwe Ladstätter gab zu bedenken, dass der „Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit“, der auch das geplante neue Jugendzentrum beim Dolomitenstadtion betreiben wird, demnächst dem Gemeinderatsausschuss für Jugend und Generationen ein neues Konzept für die offene Jugendarbeit vorlegen werde. Für die VP-Fraktion forderte die auf ihren Stammplatz zurückgekehrte Ex-Staatssekretärin Verena Remler ebenfalls eine konzeptive Basis für den Einsatz von Streetworkern, mit nahtloser Integration in das neue Jugendzentrumsprojekt.

Letztlich einigten sich die Fraktionen einstimmig auf eine Zuweisung des Antrags an den zuständigen Ausschuss.

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