Strandfeeling in der Oberen Altstadt

„Baggern ausdrücklich erwünscht“ heißt es Anfang Juli im Zentrum von Lienz.

Ballsport-Action auf Sand - in Kürze mitten in Lienz.

Auf dem Johannesplatz geht es zum Schulschluss heiß her: Es wird gepritscht, gebaggert und geschmettert.

Im Stadtrat wurde der Beschluss gefasst, dass die Obere Altstadt erstmals Austragungsort eines Beachvolleyball-Turniers sein wird. In Erwägung gezogen worden waren im Vorfeld verschiedene Plätze der Stadt, die sich allerdings für die Veranstaltung des Beachvolleyball Clubs Osttirol nur bedingt eignen würden. „An mehreren angedachten Standorten waren Bäume oder Straßenlaternen im Weg“, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik im Rahmen eines Pressegesprächs.

Das Areal vor dem Oberhueber-Haus hingegen entpuppte sich als ideal und wird sich in wenigen Wochen in eine große Sandkiste verwandeln.

Das sommerliche Sportspektakel startet am 27. Juni mit den Spielen der Schüler und Jugendlichen im Lienzer Schwimmbad.

Ende Juni wird dann tonnenweise Sand angekarrt, um auf dem Johannesplatz beste Spielbedingungen zu schaffen.

Am Freitag, 1. Juli, werden beim „Einbaggern“ Promis gute Figur machen, bevor an den beiden Folgetagen (Sa. von 9.00-19.00 Uhr, So. von 9.00-17.00 Uhr) die durchtrainierten, braungebrannten Profis ihre gekonnten Treffer landen werden.

Die Location im Stadtzentrum mit 10×21,5-m-Spielfeld und Zuschauertribünen wird bei jedem Wetter für heiße Stimmung sorgen. Der Verein „Obere Altstadt“ befürwortet das Event, das unter dem Motto „Lienz hat Meer“ steht.

Die Genehmigung für den Platz wurde bereits erteilt, jene für das Sand-Spektakel ist noch ausständig. Aber Bürgermeisterin Elisabeth Blanik stellt schon jetzt klar: „Die Sportveranstaltung auf dem Johannesplatz findet auf jeden Fall statt.“

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7 Postings bisher
Jacqueline Hils vor 6 Jahren

Ich finde dieses Event einfach Klasse! =)

anton2009 vor 6 Jahren

Liebe(r) halewood! Danke für Ihre Abqualifizierung! Ich habe von Veranstaltungen dieser Art mehr Ahnung als mir lieb ist! Fakt ist, dass die Stadtgemeinde wieder zur Kassa gebeten wird. Lassen Sie auch eine andere Meinung gelten! Aber Sie als Marketing-Profi, mit der großen Ahnung, werden das schon wissen! Über den Werbeeffekt, den die Sponsoring-Unternehmen bei dieser Veranstaltung erzielen, lässt sich streiten. Ihnen und Ihrer großen Ahnung viel Erfolg beim "Handaufheben"!

halewood vor 6 Jahren

Lieber anton2009,

wenn man von Dingen wie der Veranstaltungsbranche keine Ahnung hat, dann sollte man sich meiner Meinung nach ein wenig zurückhalten. Sponsoring wäre so ein Thema, von dem man ein bisschen Ahnung haben sollte bevor man über die Finanzierung einer Veranstaltung schimpft. Der Großteil der Kosten wird nämlich von Unternehmen getragen die derartige Events für Werbezwecke nutzen. Außerdem gibt es immer unzählige Freiwillige die ihre Zeit und ihre Leidenschaft für eine derartige Veranstaltung einsetzen. Lediglich ein Bruchteil der Kosten wird von der Gemeinde durch Subventionen getragen.

anton2009 vor 6 Jahren

Liebe(r) DimebagDarell! Woher nimmt der Veranstalter das Geld? Subventionen, die wiederum wir alle bezahlen! Viel Aufwand um wenig! So toll Beachvolleyball auch ist, es ist und bleibt eine Randsportart! Aber vielleicht kommen Zufallzuschauer am Johannesplatz vorbei? Allein das Aufstellen einer Zuschauertribüne kostet ein Vermögen, das der Veranstalter nicht hat. Trotzdem viel Erfolg!!!

DimebagDarell vor 6 Jahren

Super Idee. Beachvolleyball ist ein super Sport der zu begeistern weiß. Warum soll man nicht auch mal Geld für so was ausgeben?? Nebenbei denk ich mir, dass der Veranstalter sicher den Großteil der Kosten tragen wird. Bin ich voll dafür!!! Die ewige Vernaderei geht mei langsam aber sicher auf die Nerven...

anton2009 vor 6 Jahren

Eine Randsportart versucht sich mit dieser Aktion ins Rampenlicht zu rücken. Tribünen müssen auf- und abgebaut werden. Sand wird tonnenweise angekarrt! Dieser Sand muss auch wieder weggekarrt werden! Wieviel kostet das? Wer bezahlt das? Die Veranstaltung hat im Zentrum nichts verloren; sie gehört ins Freibad wo sie schon immer war. Auch die Kosten würden im Freibad nur einen Bruchteil von denen am Johannesplatz ausmachen! Muss denn jede Veranstaltung ins Zentrum? Nein!

Sportfun vor 6 Jahren

Großes Lob. Endlich geschiet etwas in der Stadt und nicht wie die Kleine Zeitung schreibt am verschandelten Schuldenberg. Ich finde das ist eine Bereicherung für alle Lienzer Bürger und ganz bestimmt eine ganz tolle Sache. Ich und viele Andere freuen sich schon darauf. Große Gratulation zu diesem Schritt. Schade das Blanik nicht schon früher Bürgermeisterin war.