Bernhard Aichner liest aus mörderischem Debüt

Auszüge aus seinem Krimi „Die Schöne und der Tod“ am 16. und 17. Juni in Osttirol.

Bemerkenswerte Lektüre über Lebenslügen und Lebenslieben: "Die Schöne und der Tod". Bilder: fotowerk aichner

Die Romane des gebürtigen Osttirolers Bernhard Aichner haben einen hohen Wiedererkennungswert. Schnörkellose, knappe Dialoge mit maximaler Aussagekraft, sprachlich auf den Punkt gebracht.

Am 17. Juni liest der Autor und Fotograf auf Schloss Bruck aus seinem Roman „Die Schöne und der Tod“, mit dem er sich erstmals in das Krimi-Eck wagte und große Beachtung fand. Schon am 16. Juni ist der Schriftsteller ab 19.30 Uhr im Kinobuffet Sillian zu Gast.

Eine temporeiche Story rund um einen Totengräber und eine verschwundene Leiche mit makaberen Handlungselementen, die meisterhaft durch den eigenwilligen Erzählstil Aichners ironisch gebrochen werden.

Pointiert und melancholisch, aber auch lebensprall und fesselnd. Ein morbider, gut komponierter Kriminalroman – atemlos bis zum überraschenden Ende.

Die Messlatte für seinen nächsten Krimi hat sich Aichner jedenfalls hoch gelegt. In Osttirol gibt der Autor einen kleinen Vorgeschmack auf sein nächstes Werk „Für immer tot“, das voraussichtlich im August 2011 erscheint.

Die Lesung mit Bernhard Aichner in Lienz startet um 20.00 Uhr auf der Schloss-Terrasse, bei Schlechtwetter wird in das Schlosscafé ausgewichen. Der Eintritt ist frei.

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