Sensationeller Erfolg für PHTL Lienz

Die innovativsten CNC-Techniker kommen aus Osttirol.

Freude über den Sieg. Von links: Alfred Haider (Betreuer), Stefan Unterweger, Markus Zeiner und Josef Fuetsch (Werkstättenleiter).

Einen beachtlichen Erfolg konnten zwei Schülerteams der PHTL Lienz beim DMC-Wettbewerb um die innovativsten CNC-Nachwuchsartisten Österreichs für sich verbuchen. Unter dem Motto „Innovation meets education“ („Innovation trifft Ausbildung“) war das innovativste Werkstück gefragt, das die Teilnehmer nicht nur selbst zu entwickeln, sondern mit allen nötigen Arbeitsschritten auch selbst zu fertigen hatten.

Die Firma DMG Austria mit Sitz in Vorarlberg, die zum weltweit agierenden Werkzeugmaschinenhersteller Deckel-Maho-Gildemeister gehört, der vor allem in den Bereichen Fräsen und Drehen führend ist, lud dazu sämtliche einschlägige CNC- Ausbildungsstätten, Schulen und Betriebe ein. Die Abkürzung CNC steht für „Computer Numeric Control“ und bezeichnet ein Steuerungssystem für Maschinen per Computer.

So ist es eine bemerkenswerte Leistung, dass unter den 29 Einreichungen gleich zwei Spitzenplätze an die PHTL Lienz gingen. Den großartigen ersten Platz konnten – ex aequo mit einem Team der Fa. Liebherr / Werk Nenzing –  Daniel Granegger, Patrick Blasisker, Stefan Berger, Simon Gröfler und Betreuer Norbert Mariacher mit ihrem Projekt „Entwicklung zum individuellen Stern“ erringen. Es handelt sich dabei um eine Holzarbeit in dreidimensionaler Freiformgeometrie, das den Lebensweg eines menschlichen Individuums symbolisiert.

Der ebenso erfreuliche zweite Platz ging an die „Handlingstation“ des zweiten Osttiroler Teams mit Stefan Unterweger, Markus Zeiner und Betreuer Alfred Haider. Diese stellt  eine mechatronische Anlage mit Bedienung per Joy-Stick dar, in der ein elektro-pneumatischer Greifer ein Werkstück erfassen und über zwei Achsen bewegen kann.

Im Rahmen der Bodenseemesse wurden die eingereichten Arbeiten am 28. Mai in Klaus bei Dornbirn präsentiert, worauf die prominent besetzte Jury mit Egon Blum, Manfred Brandl von der Fa. Liebherr und Kunsttherapeutin Maria Gabriel ihre Entscheidung traf. Die Schüler durften sich persönlich über jeweils ein i-pad bzw. einen i-pod freuen, für die Schule brachte das Siegerteam darüber hinaus noch einen Werkzeugkoffer im Wert von 10.000,- € mit.

Das Siegerwerkstück "Entwicklung zum individuellen Stern" hatte die Jury überzeugt.
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