Zwei Arge Alp-Preise gehen nach Osttirol

Assling und St. Johann im Walde setzen auf Mix aus erneuerbaren Energien.

V.l.: Josef Rainer, St. Johann im Walde (2. Platz), LH Günther Platter und Bernhard Schneider, Assling, (1. Platz). Foto: Landespressebüro Salzburg/Franz Neumayr.

Die Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) schrieb erstmals einen Preis für energieeffiziente Gemeinden aus. Mit den  beiden Osttiroler Gemeinden Assling und St. Johann im Walde gingen nun gleich zwei der insgesamt drei Arge-Alp-Energiepreise nach Tirol.

„Eine nachhaltige Energieversorgung ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen für den Alpenraum. Die Gemeinden Assling und Sankt Johann im Walde zeigen, dass Tirol bei erneuerbaren Energien im Spitzenfeld liegt“, gratuliert LH Günther Platter den anwesenden Bürgermeistern Bernhard Schneider und Josef Rainer bei der Preisverleihung zum Erfolg.

Um den Preis konnten sich Gemeinden bewerben, die sich besonders für die Nutzung von erneuerbaren Energien einsetzen und messbare Erfolge erzielen.

Die knapp 2.000 Einwohner zählende Gemeinde Assling besitzt eine eigene Genossenschaft mit vier Kleinwasserkraftwerken und nutzt Biogas, Biomasse und thermische Solaranlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme. Mit diesem Mix aus erneuerbaren Energieträgern überzeugte man und konnte sich den Sieg sichern.

Auch die Gemeinde St. Johann im Walde mit ihren 300 EinwohnerInnen setzt auf einen Energiemix, um Strom und Wärme zu produzieren. Für die Erzeugung von Wärme und Strom kommen drei Kleinwasserkraftwerke, ein Biomasse-Heizwerk und sowohl thermische als auch fotovoltaische Solaranlagen zum Einsatz.

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