Fischer-Einladung regt weiter auf

In einer Presseaussendung reagiert ÖVP-Gemeinderat Christan Steininger auf die Antwort Elisabeth Blaniks, die private Einladung des Bundespräsidenten Heinz Fischer im Parkhotel Tristacher See aus der eigenen Tasche bezahlt zu haben.

„Wenn Blanik jetzt behauptet, dass es nur ein privater Empfang war und die Rechnung von ihr selbst bezahlt wurde, ist das nicht nachvollziehbar“, heißt es in dem Schreiben.

Im Überprüfungsausschuss sei, so Steininger, in der routinemäßigen Sitzung am 26. Juli 2011 auch die Rechnung des Essens Teil der Überprüfung gewesen.

Der Empfang des Bundespräsideten habe am 12. Juli stattgefunden, am 19. Juli 2011 habe Blanik mit ihrer Unterschrift die Auszahlungsanordnung zur Zahlung dieser Rechnung durch die Stadt Lienz veranlasst. Es stelle sich die berechtigte Frage, warum Blanik eine Auszahlungsanordnung durch die Stadt unterschreibe, wenn die Rechnung nach ihrer Behauptung bereits von ihr beglichen worden sei.

Aus Steiningers Sicht handle es sich keinesfalls um eine private Einladung der Bürgermeisterin. Sollte sie die Rechnung aus eigenen Mittel bezahlt haben, gehe er davon aus, dass dies erst nach dem Tätigwerden des Überprüfungsausschusses passiert sei.

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