Rettungseinsätze in Zedlach und Obertilliach

Montagnachmittag stürzte ein 79-jähriger deutscher Wanderer in einem steilen Waldstück im Zedlacher Paradies ab und musste vom Rettungshubschrauber geborgen werden. In Obertilliach kollidierten zwei Motorradlenker und wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins BKH Lienz eingeliefert.

Zedlach: Der verletzte Wanderer meldete gegen 13.30 Uhr mittels Notruf seinen Unfall im Zedlacher Paradies, konnte allerdings keine genauen Ortsangaben machen.

Von der Leitstelle Tirol musste deshalb der Rettungshubschrauber angefordert werden, der das Gebiet mehrmals abflog, den Verletzten aber aufgrund der starken Vegetation aus der Luft nicht sichten konnte. Der Hubschrauberbesatzung gelang es schließlich, den Deutschen telefonisch zu erreichen, mit Unterstützung von Bergrettung Matrei und Virgen zu finden und mittels Taubergung gegen 16.00 Uhr aus dem steil abfallenden Waldstück auszufliegen. Der Wanderer wurde mit dem Verdacht auf schwere Kopf- und Lendenwirbelverletztungen ins BKH Lienz eingeliefert.

Obertilliach: Zu einem Zusammenstoß zweier deutscher Motorradlenker (38 und 39 Jahre) kam es auf der Gailtalstraße im Gemeindegebiet von Obertilliach. Bei einem  Ausweichmanöver im Bereich des „Gostenwaldes“ fuhr der 38-jährige Mann auf das Heck des vor ihm fahrenden 39-Jährigen, beide Lenker stürzten und erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden sie mit zwei Rettungsfahrzeugen ins BKH Lienz eingeliefert.