TVB Osttirol: LH Platter meldet sich zu Wort

Der Landestourismusreferent erwartet sich Geschlossenheit und fordert einen Neustart.

Landeshauptmann Günther Platter. Foto: Martin Lugger

Am kommenden Montag, 26. September 2011, findet die mit Spannung erwartete Aufsichtsratssitzung des TVB Osttirol statt.

Im Vorfeld gibt der Tiroler Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter in einer Aussendung bekannt, dass er sich ein klares Signal der Geschlossenheit erwartet.

Das Kirchturmdenken im Verband schade der ganzen Region. „Die Tourismusperle Osttirol bleibt dabei auf der Strecke“, so Platter. „Es muss endlich an einem gemeinsamen Strang gezogen werden.“

Der Landeshauptmann mahnt zugleich dringend notwendige Reformen ein. Die Situation des TVB sei kein Ruhmesblatt, heißt es in dem Schreiben. Neben der dringend notwendigen Sanierung müsse ein nachvollziehbares Infrastruktur- und Marketing-Konzept für die nächsten zehn Jahre auf den Tisch. Platter fordert einen Neustart.

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4 Postings bisher
Bergmensch vor 6 Jahren

Das darf doch nicht wahr sein. Seit Tagen melden sich Politiker und solche, die es dann doch nicht sein wollen mit endlosen Kommentaren, die keiner lesen will. Nun findet es auch noch unser lieber Landeshauptmann notwendig, seinen Senf dazuzugeben, es reicht eigentlich schon, dass er uns seinen Pitbull Föger nach Osttirol schickt. Liebe Leut, wisst ihr, wer das Geld aufbring, dass im TVB in alle Richtungen verteilt wird????? Ich schon, denn ich beteilige mich auch an der Spendenaktion - wir die Osttiroler Wirtschaftler sind es, die zahlen - und das nicht wenig - und nicht immer leicht. Diejenigen, die es ausgeben, machen sich darüber keine Gedanken. Wir sollten es aber tun und das Ruder in die Hand nehmen. Diejenigen, die es jetzt in der Hand haben, haben bewiesen, dass sie nichts weiterbringen, außer Unfrieden in einen eigentlich friedlichen Bezirk zu bringen!

Na Servas vor 6 Jahren

Diese unglücksselige 'Großfusion' wurde vom Alt-LH van Staa gewollt und mit allen politischen Mitteln durchgezogen! Was aus einer solchen Zwangsbeglückung wird, hätte man sich auch in der Tiroler Polit-Führungsspitze bei einigem logischen Denken ausmalen können! Der nunmehr als 'Grundübel' der Probleme bezeichnete Fusionsvertrag wurde von allen politisch relevanten Personen und Stellen gutgeheißen, akzeptiert und auch unterzeichnet: wissen da heute -nach wenigen Jahren- einige Herren nicht mehr, was sie damals unterzeichnet haben....??? Etwas mehr Bürgernähe und nicht Macht und 'Abgehobenheit' würde so manchen Bezirks- und Landespolitikern guttun!!

sportler vor 6 Jahren

Folgendes zum Thema Tourismus.

Eines sei klar gesagt. Das Land Tirol hat gegen den Willen der Täler eine Zwangsfusion verlangt. Deshalb sollte auch das Land die tiefen Roten Zahlen auf 0 bringen.

Erst dann ist es möglich in Osttirol mit einem ganzem Osttirolverband weiterzuarbeiten.

Weiteres muß man auch sagen das Nordtirol viele Jahre vorher viele Schilifte gebaut hat.

Jetzt wo dann ein privater Firmenchef einen Lift bauen will werden im viele Hürden in den Weg gestellt.

Zum Schluß noch folgendes - Ein Gutes Endergebnis kann nur erzielt werden wenn alle Markentingmäßig in die gleiche Richtung steuern.

hallo vor 6 Jahren

Die plötzliche Wortmeldung aus Innsbruck hat sicher nicht die Liebe zu Osttirol zum Grund. Viel mehr, dass Parteikollege Köll gestärkt aus den Turbulenzen rund um den Sumpf des TVBO kommt und dann tief in den Topf greifen kann um nur seine Interessen zu befriedigen. Und der Rest der ÖVP schaut zu und ist dann ganz erstaunt und kommt wieder einmal zu spät zur Erkenntnis, dass nur Köll das Sagen im Bezirk hat und alle anderen von Schiffmann bis Kashofer, von Greiderer bis Zanon Statisten sind. Aber wenn der Gendarm was sagt, wird's schon eine voreilige Reaktion auslösen.