Dämmerlicht auf dem Virgentaler Weg

Dem Grünen-Bezirkssprecher Sepp Brugger stößt die Informationspolitik der Kraftwerksplaner arg auf. Würden sie die BürgerInnenbeteiligung ernst nehmen, so Brugger, müssten alle Planunterlagen öffentlich gemacht werden. Nur mit voller Information sei das Einbeziehen der Bevölkerung möglich.

Für die Energienutzung soll ein Großteil der Isel über einen 12 km langen Stollen abgeleitet werden. „Dies kann nicht im Einklang mit der Natur erfolgen! Ein bisschen schwanger gibt es nicht,“ gibt Brugger zu bedenken.

Auch die Vorgehensweise der Gemeinden in Sachen Planung und Vergabe kritisiert der Grünen-Sprecher nach wie vor: „Prinzipiell kann jedes Energieunternehmen Europas zu uns kommen und Pläne für ein Wasserkraftprojekt an jedem Osttiroler Fluss erstellen. Die Gemeinden mit der Firma INFRA machen die Pläne und europäische Energiekonzerne können sich in das gemachte Nest setzen!“

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