Kölls Gemeinderäte schöpfen aus dem Vollen

Die oppositionelle „Matreier Liste“ verfügt über 8 von 17 Mandaten in der Tauerngemeinde und hat bei der letzten Gemeinderatswahl gut 42% aller abgegebenen Wählerstimmen auf sich vereint, bekommt aber nicht einmal 4% der in Matrei ausgeschütteten Sitzungsgelder für Gemeinderäte. Das hat damit zu tun, dass die Bürgermeisterliste von Andreas Köll die Opposition konsequent vom Vorsitz in den Ausschüssen fernhält.

Die aktuelle Ausgabe der Listenzeitschrift „Da Gugga“ enthält eine Aufstellung der Bezüge.

Alle elf Gremien werden von Mandataren der Bürgermeisterliste geleitet. Während die einfachen Ausschussmitglieder 15 Euro Entschädigung erhalten, werden die Obleute recht stattlich honoriert.

Postenkommandant Silvester Wolsegger erhält zum Beispiel gut 6.000 Euro als Obmann des Sportausschusses, der 2011 bislang vier Mal tagte. Der Jungpolitiker Michael Riepler leitet gleich zwei Ausschüsse, den Überprüfungsausschuss (3 Sitzungen in diesem Jahr) und den Jugendausschuss (eine Sitzung). Dafür bezieht er mehr als 8.600 Euro Jahresgage.

Der Familienausschuss tagte 2011 bislang gar nicht. Obfrau Manuela Girstmair bezog 2010 jedoch 5.810 Euro für die Leitung des Gremiums und könnte heuer noch mehr bekommen, weil laut Matreier Liste eine Indexanpassung vorgesehen sei. Insgesamt teilte sich die Bürgermeisterliste der Gemeinde im Jahr 2010 satte 56.000 Euro an Sitzungsgeldern zu. Die Opposition, die nur einen Mandatar weniger hat, erhielt 2.100 Euro. Ein Antrag der Matreier Liste, die Sitzungsgelder angesichts hoher Gemeindeschulden auf 100 Euro pro Meeting herabzusetzen, wurde von der Bürgermeisterliste mit 9:8 Stimmen abgelehnt.

Die folgende Grafik wurde von der Matreier Liste erstellt. Sie kann durch Anklicken vergrößert werden.

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22 Postings bisher
Cato vor 6 Jahren

Mich würde mal interessieren wie der Herr Michael Riepler den enormen Zuwachs bei der JVP in Matrei erklärt. Da waren plötzlich einige hundert neue Mitglieder dabei, worauf er dann seinen politische "Aufstieg" gründete.

Allerdings glaube ich nicht, dass er die Wahrheit erzählt, denn schon damals - der Stunde NULL - schmückten er und die seinen sich mit fremden Federn, in dem er und sein "Team" behauptete, dass sie Teil eines anderen Iseltaler Organisationsteams seien, die bereits zuvor für mehrere erfolgreiche Veranstaltungen verantwortlich waren. Man sieht: Früh lügt sich...

Knatterton vor 6 Jahren

Ja wie denn, Obfrau Girsmair hat keine einzige Sitzung zustande gebracht und dafür rund 6.000 € eingesackt. Es ist anscheindend ja alles paletti bei den "mottinga" Familien und wenn der "Mottinger" uns einreden will, dass ihr das Geld zusteht, weil sie die Obfraufunktion im Sozial- und Gesundheitssprengels ohnehin entschädigungslos macht, öfters Kranke besucht (und das bei den heutigen Spritpreisen) und ehrenamtliche Dienste im Sozialmarkt leistet, dann ist das offensichtlich hier im Forum versuchte Manipulation. Handelt es sich bei derartigen Bezügen nicht eher um "Handgeld" für Abstimmungen im Gemeinderat? (Politikwissenschaften, 2. Semester: "Machtspiel Abhängigkeit ...") Übrigens: wie genau nimmt es der Mottinger" denn bei Reisespesenabrechnungen, wenn er hier schon Birnen mit Äpfel vermischt?

goldfinger vor 6 Jahren

herrlich, wie sich hier ein paar betroffene outen...man erkennt euch an der art, wie ihr eure texte verfasst, "freunde", gell mottinger, gisiberg ua.! :-) tut nur fest weiter kassieren, das passt schon so!

anton2009 vor 6 Jahren

Ja, da könnte sogar Putin noch etwas lernen!

hoidanoi vor 6 Jahren

Mottinger sagt, die Mandatare tun etwas für die erhaltenen Sitzungsgelder. Das ist wünschenswert, wären doch sonst aufgrund des Sitzungsaufkommen diese Gelder unverdient. Dass die Sitzungsgelder aber nun so heißen und nicht Aufwandsentschädigungen, ist ein Makel. Gemeindeagenden in dem von Mottinger geschilderten Ausmaß wahrzunehmen, überschreitet die Maßstäbe der ehrenamtlichen Aktivität und ist entschädigungswert. Ob alle Gelder verdient sind, nun, da urteile der Matreier Wähler. . Beobachter52 wähnt sich bei der korne.at, weil Oppositionsaussagen von ds für bare Münze genommen werden. Schlechte Recherche kennen wir schon zur Genüge aus dem "regierungsfreundlichen" Osttirol Teil des Kleinformats KZ, in dem vollkommen unrecherchiert Andreas O-Ton verlautbart wird. Hier hat zumindest Recherche stattgefunden, beruhend auf reellen Zahlen. Die Betroffenen dazu zu befragen wäre aber richtig und ihnen Gelegenheit zu geben, sich dazu zu äußern, erst recht. Meinungsmache wird schon zur Genüge betrieben, insofern hoffe auch ich, das jounalistische Gebräuche nicht vollends verloren gehen. . Gerne taucht der Begriff der "Neidgesellschaft" auf. Sind die Mannen und Frauen um Andreas Köll zu beneiden? Nicht wirklich, bedenkt man das Umfeld, indem sie sich bewegen. Gut, sie haben sich das selbst ausgesucht, nur beneidenswert ist das nicht. Gute Leute wollen bezahlt sein, schlechte kosten in jedem Fall zuviel. Eine Erfahrung, die Herr Steiner an der Seite von Andreas gemacht hat. Auch Frau Remler könnte dazu etwas sagen, würde sie sich nicht ein Schweigegelübde auferlegt haben. . Dass Andreas die Ausschüsse mit Leuten seines Vertrauens besetzt, bzw. dies seinen Gemeinderat tun lässt, verwundert nicht. Warum auch? Die Gemeindeordnung lässt es zu. Es befördert seine Entscheidungen, hält seine Leute bei der Stange. Steiners Entrüstung darüber ist eigenwillig, war er doch Teil des Systems. Wollte er das System verändern, so wäre es an der Zeit, auch die Geschichten zu erzählen, die sich unter Steiners Beteiligung abgespielt haben. . Bis dahin wird Opposition nur lauwarm genossen.

P.S.: Wie steht's denn um die Funktionärs-Entschädigungen im TVB? Die Rechtfertigung für solche - so es sie gibt - wäre interessant.

sewasche vor 6 Jahren

@mottinger: Walter Meischberger würde dazu sagen: "Ober wos bitte ist mei Leistung?" ... Stimmt ja, dass ein Gemeinderat bzw. - vorstand diverse Aufgaben übernehmen soll. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass meines Wissens in keiner einzigen Osttiroler Gemeinde (pro Kopf) solche Gehälter ausbezahlt werden. In vielen Kommunen erfolgt die Arbeit immer noch ehrenamtlich - aus Rücksicht auf die knappen Gemeindebudgets. Die Besoldung ist eine KANN- nicht MUSS-bestimmung. Das Matrei ein Fass ohne Boden ist, wissen in Osttirol ja mittlerweile nicht nur die Insider. Allein die Verteilung der Bezüge lassen zweifellos erkennen, wie käuflich ein Matreier Gemeindemandatar ist. "Die Grenze zwischen politischer "Landschaftspflege" und Bestechung ist in Österreich "bedauerlicherweise außerordentlich fließend", sagte schon heuer Franz Fiedler, Vorsitzender von Transparency Österreich. Matrei dürfte ihm da als Beispiel gedient haben.

beobachter52 vor 6 Jahren

Und nun die Erklärung! dolomitenstadt.at entwickelt sich zur "Kronenzeitung" Osttirols (ausgenommen Auflagenzahl), zum tiefsten Boulevard! Da werden Zahlen der Oppositionszeitschrift mit zustimmendem Kommentar übernommen, ohne sie zu prüfen, ohne den Betroffenen eine Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Da wird die Aussage eines Gutachters zum Kraftwerk Innervillgraten als die alleinige Wahrheit veröffentlicht, ohne zu erwähnen, dass es eine Reihe anderslautender Gutachten gibt. Da wird das Bildungsvolksbegehren hochgelobt, auch wenn die Redakteure nicht einmal den Unterschied zwischen Gesamtschule und Ganztagesschule kennen ... Da werden Vorwürfe der Opposition in Nußdorf-Debant als "Tatsachen" berichtet usw. , usw. Damit leistet auch dolomitenstadt.at seinen Beitrag zur Neidgesellschaft, zur allgemeinen Unzufriedenheit, zum Untergraben jeder Autorität! Also, bravo - oder doch nicht?

beobachter52 vor 6 Jahren

Bravo, dolomitenstadt.at!

Monk vor 6 Jahren

Mein Kommentar: Richtig: Oswald Steiner ist ein Insider. Deshalb weiß er auch wahrscheinlich ganz genau, was ein Gemeinderat der Bürgermeisterliste leisten muss, um solche Beträge zu kassieren. Er hat vermutlich noch viel mehr "gefährliches" Insiderwissen!? @Motinger: Kommentar in der "Dienstzeit" geschrieben oder ganz ehrenamtlich??

Wiesel vor 6 Jahren

Köll ist der Berlusconi Osttirol's. Entweder er tritt von sich aus ab (was ihm noch ein Minimum an Respekt einbringen würde) oder er wird (muss!) abgewählt werden. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht.

Zunigsee vor 6 Jahren

Wenn man schon das Kriterium Sitzungen für die Bemessung von Bezügen anwendet, dann ist sicher auch die Frage zulässig, wie viele Sitzungen eigentlich der frühere Ausschussobmann mit den höchsten Bezügen, Gemeindevorstand Ossi Steiner in den vergangenen 2 Perioden abgehalten hat? Kann mir dies vielleicht jemand beantworten? Die ältesten GR-Mitglieder können sich auf alle Fälle nicht daran erinnern, dass er.durch eine besondere Sitzungshäufigkeit aufgefallen wäre. Böse Zungen sprechen sogar von keiner einzigen Sitzung in manchen Jahren….... Aber auch Steiner hat in der Zeit, in der er Mitglied einer „Regierungsfraktion“ war, sicherlich Positives außerhalb des reinen „Absitzens von Zeit“ geleistet, wie beispielsweise das Fernheizwerk Matrei. Durch derart sinnlose Vergleiche der „Matreier Liste“ werden somit nur unflätige Beschimpfungen ausgelöst, wie z.B. jene vom „manner“, welcher sich anmaßt, unsere schöne Heimatgemeinde als „Kaff“ und „sinnloses Dorf“ zu bezeichnen. Dass man mit einem derartigen dirty campaigning nur dem Image von Matrei schadet, aber letztlich politisch überhaupt nichts bewegen kann, haben die letzten GR-Wahlen gezeigt: Dort konnte die „vereinigte Opposition“ trotz Koppelung mit der FPÖ gerade einmal 2 % der Wählerschaft hin oder her bewegen!

ansa vor 6 Jahren

@mottinger: hoffe Sie meinen was Sie schreiben nicht wirklich ernst!! Entschädigung für Zeitaufwand (für Sitzungen die nicht abgehalten werden) von mehr als € 6.000,- ?? 150 x im Jahr zu Kultur- und Sportveranstaltungen in Matrei?? Also verdient z.B.: Wolsegger wenn er sich ein Hoppyfußballturniere ansieht eine finanzielle Entschädigung?? usw... @gisiberg: Egal ob da noch 50% an Steuern zu bezahlten ist. Mehr als € 6000,- "brutto" für 0 Arbeit bzw. 0 Sitzung ist doch nicht so schlecht, oder? Sagen Sie das mal einem Familienvater der die ganze Woche hart arbeiten geht damit er die Familie ernähren kann!!!

Gustav Otto v. Argau vor 6 Jahren

Da soll man sich noch wundern, dass alle Gemeinden, Länder und der Staat so verschuldet sind...? Jeder will heute für die kleinste Bewegung die er tätigt oder auch nicht, finanziell abgegolten werden. Ich sage nur, der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht...dann wirds aber heftig werden, wenn einfach nichts mehr da ist, das man jetzt so großzügig verteilt! Es ist sowieso ein Irrsinn, wieviel Macht diese ÖVP in Tirol hat und was da alles so gefördert wird! Hoffentlich wählt ihr Matreier diese schwarze Partei endlich mal ab, damit dann auch dieser Dorfkaiser mal abtritt. Überall die Finger drin, und überall mitkassieren...das kann sich ein normaler Bürger ja gar nicht mehr vorstellen, was da so abgeht hinter den Kulissen...mir tut ja nur die nächste Generation leid, die werden halt einfach nichts mehr haben außer Schulden! Bravo, ihr geldgierigen Abkassierer!

marktla vor 6 Jahren

nur nicht zu schnell urteilen..... eigentlich geht mir dieses unnötige gestreite ziemlich auf die nerven, haben in matrei sicherlich andere themen. aber wenn ich zu kölls gemeinderäten zählen würde, würde ich mir eine sitzung mit leuten der ossi-liste auch gut überlegen....zuerst schimpfen... dann bei den sitzungen themen ausspionieren...dann darüber negativ berichten! ...und übrigens, wenns ums mitarbeiten und helfen bei veranstaltungen geht...sieht man immer nur die vom köll!

gisiberg vor 6 Jahren

Da hat wohl der Appell an niedrige Instinkte und die Neidgesellschaft wieder einmal voll zugeschlagen! Wenn politische Bezüge in Medien angegeben werden, dann erfolgt dies immer in Bruttobeträgen: Jeder gelernte Staatsbürger weiß aber, dass diese natürlich auch entsprechend zu versteuern sind und dann oft nur mehr rund 50 % übrig bleiben. Davon sind dann auch noch Spesen, Einladungen oder Pokalspenden zu bestreiten. Objektiv und damit nicht aus der „Oppositions-Brille“ heraus betrachtet, sieht diese Angelegenheit damit wieder ganz anders aus.

Mottinger vor 6 Jahren

Bei einem derart einseitigen Bericht, welcher nur auf der reinen Übernahme von Angaben einer Oppositionsfraktion beruht, muss man schon bei den Tatsachen bleiben: Zu Beginn einer Gemeinderatsperiode wird in jeder Tiroler Gemeinde die Anzahl der einfachen und besonderen Ausschüsse festgelegt sowie die Anzahl der Ausschussmitglieder. Die jeweiligen Obleute werden dann in der konstituierenden Ausschusssitzung gewählt. Die Bezüge der Ausschussobleute sind im Tiroler Gemeinde–Bezügegesetz geregelt, welches wie folgt lautet: Den Obmännern von gemeinderätlichen Ausschüssen und den Mitgliedern des Gemeinderates, denen bestimmte Aufgaben, die einer erhöhten Verantwortung und einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand erfordern, zur Besorgung übertragen werden, gebührt ein monatlicher Bezug. Diesen kann der Gemeinderat entsprechend dem Maß der Verantwortung und dem Zeit- und Arbeitsaufwand in Gemeinden mit 2001 bis 5000 Einwohnern mit 11,4 v.H. des Ausgangsbetrages festsetzen. Auch Mitglieder des Gemeinderates dürfen auf Geldleistungen nach diesem Gesetz nicht verzichten, womit ein gesetzliches Verzichtsverbot besteht! Auch in Matrei wurden in der konstituierenden Gemeinderatssitzung im Jahre 2010 diese Bezüge – durchaus angepasst an andere Tiroler Gemeinden dieser Größengruppe - für die Dauer der gesamten Funktionsperiode geregelt und ordnungsgemäß beschlossen. Derartige Bezüge haben also nichts mit „Sitzungsgeldern“ zu tun, wie die „Matreier Liste“ glauben zu machen versucht, sondern stellen Entschädigungen für Ausschussobleute und Referenten mit umfangreichen Aufgabengebieten dar. So hat z.B. ein Kulturreferent oder Sportreferent der Marktgemeinde jeweils weit über 150 Einzeltermine bei zahlreichen Veranstaltungen wahrzunehmen (Ausstellungen, Konzerte, diverse Festivitäten, Sportveranstaltungen, Jahreshauptversammlungen usw.) sowie deren Vorbereitung und Abwicklung durchzuführen: In der Marktgemeinde Matrei gibt es mehr als 100 eingetragene Vereine und vereinsähnliche Organisationen. Der Obmann des Jugendausschusses ist beispielsweise auch für das Matreier Jugendzentrum sowie die Fahrschüleraufsicht zuständig und organisiert alljährlich viele Jugendveranstaltungen. Der Obmann des Landwirtschaftsausschusses und Gebietsjungbauernobmann ist in einer der größten Agrargemeinden Tirols beispielsweise für 55 Agrargemeinschaften (teilweise mit der Abrechnungsproblematik von Gemeindegut) und 43 Weggemeinschaften zuständig, an deren Vollversammlungen und Ausschusssitzungen er nicht selten teilnimmt. Der Obmann des Planungs- und Wirtschaftsausschusses ist für die Vorberatung sämtlicher kleinerer Auftragsvergaben zuständig, z.B. im Schulzentrum Matrei, wo es einen eigenen Vergabeausschuss gibt, mit zahlreichen Besprechungsterminen. Darüber hinaus sind derzeit das Örtliche Raumordnungskonzept sowie zahlreiche Flächenwidmungs- und Bebauungspläne zu überarbeiten. Natürlich fallen auch untertags Termine bei Bau- und Gewerberechtsverhandlungen in der flächenmäßig zweitgrößten Gemeinde Tirols als Gemeindevertreter an, welche für ihn als fachkundiger Bauingenieur nicht eigens entschädigt werden. Die Obfrau des Familienausschusses ist zudem Obfrau des Sozial- und Gesundheitssprengels Matrei (ohne Entschädigung) und eine der MitbegründerInnen des 1. Sozialmarktes in Osttirol, wo sie regelmäßig ehrenamtliche Dienste versieht Darüber hinaus fallen auch viele Hausbesuche bei Geburtstagen oder vereinzelte Krankenbesuche zu Hause bzw. im BKH Lienz an. Der Obmann des Ortausschusses Huben ist auch Ortsvorsteher im größten Ortsteil außerhalb des Marktes und vertritt dort den Bürgermeister in vielen Kompetenzen. Eine ähnliche Konstruktion gibt es übrigens auch in der flächenmäßig größten Tiroler Gemeinde Sölden im Ötztal. Der Partnerschaftsreferent betreut nicht nur alle Gäste und Freunde, welche aus den drei Partnergemeinden (Korb in D, Nußdorf in NÖ und Kastelruth in Südtirol) oder weiteren befreundeten Gemeinden nach Matrei kommen, sondern absolviert damit auch zahlreiche Vertretungstermine im In- und Ausland. Entschädigt werden also nicht Sitzungen sondern Tätigkeiten, was auch dem heutigen Listenführer der „Matreier Liste“ GV DI Oswald Steiner bestens bekannt ist: Dieser war nämlich über 2 GR-Perioden nicht nur Gemeindevorstand, sondern in diesen 12 Jahren auch der bestentschädigte Ausschussobmann, damals allerdings noch auf der „Bürgermeisterliste“……...

teatime vor 6 Jahren

Wirklich unglaublich, am meisten schockiert bin ich darüber, das es wohl nicht sein kann, wenn zB so wie Frau Girstmair ohne das der Ausschuss tagte trotzdem die "Kohle" kassiert. Keine Sitzung, kein Geld. Der Vorschlag der Matreier Liste (aufgrund der hohen Gemeindeschulden) find ich genial, 100 Euro pro Sitzung auch für die Obleute der diversen Gremien. Gerade in der heutigen Zeit wäre mir das als Obfrau eines Familienausschusses ganz schön zu blöd eine solche Gage fürs "Nixtun" (damit meine ich das der Ausschuss nicht einmal getagt hat) zu kassieren.... es gibt in Osttirol genug Familien die unter der Armutsgrenze leben, denken Sie liebe Frau Girstmair oder Herr Riepler Norbert auch mal an diese Familien - vielleicht stimmt es Sie in der Weihnachtszeit nachdenklich u. es reichen 100 Euro Gage!

veronika vor 6 Jahren

...von der statur her wohl immer schon ein ganz großer, ...von der moral bald auch so wie die ganz, ganz großen ;-)

...wir wissen, es braucht in der demokratie alles seine zeit, bis es reif ist für veränderung; das ist für viele oft ein grausen, bietet aber wohl auch eine gewisse sicherheit ... demokratie eben!!! ...es ist gut, wenn diese abgeordnetengagen bekannt werden, schwieriger sind die machenschaften von so politischen (un-)kulturen zu beziffern, die sich noch tiefer und oft in voller klan-breite immer weiter verzweigen ... es braucht alles seine zeit, bis der (matreier-) -funktionär und -wähler erkennt, dass er vom kredit gelebt hat...

hallo vor 6 Jahren

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manner vor 6 Jahren

Wo bleibt die Revolution, liebe Osttiroler? Wieder und wieder wird aufgezeigt, wie viele untalentierte Nebenerwerbspolitiker sich im LOKALEN Bereich eine goldene Nase verdienen (man stelle sich vor - es handelt sich dabei um das Kaff Matrei in Osttirol!!!!), aber niemanden scheint's wirklich zu beschäftigen... Wenn man sich viermal im Jahr auf ein schnelles Bier trifft (manche "Ausschüsse" treffen sich - wie man sieht - überhaupt nie) und dafür rund 8.000 Euro überwiesen bekommt, sollte eigentlich Feuer am Dach sein! Aber nein, nichts passiert! Stundenlöhne à 1.000 Euro scheinen normal geworden zu sein (ich wiederhole - das ist Matrei, nicht Washington!)! Dafür geht ein durchschnittlicher Osttiroler ein gutes halbes Jahr 40 Stunden die Woche arbeiten!!!!

Deshalb: Schafft alle Ausschüsse in jedem sinnlosen Dorf Osttirols ab, vermindert die Zahl der überflüssigen "Amterln" und zeigt doch endlich einmal eine Spur von Rückgrat, denn wahrscheinlich wurde das Bier bei den halbjährlichen Treffen auch noch von der Gemeindekasse gezahlt! Oh, wie seid ihr sinnlos, ihr Kölls, Rieplers und Steiners dieses Bezirks... Danke für nichts!

Gertrude vor 6 Jahren

Charakter dürften die oben genannten Personen wohl keinen haben, denn sonst würden sie diese Bezüge in dieser Höhe wohl nicht annehmen. Aber man sitzt ja mit gewählter Mehrheit an den vollen Trögen und kann sich ordentlich bedienen. Hoffentlich werden diese Politiker bei der nächsten Wahl richtig abgestraft, Bund , Länder und Gemeinden sind ja zu einem richtigen Selbstbedienungsladen verkommen. Dafür wird dem gemeinen Volk ständig vom Sparen vorerzählt, ja wer soll denn das noch glauben.

simon vor 6 Jahren

unglaublich ...

kein wunder, dass wir uns ständig über politiker ärgern müssen, die den eigenen vorteil über den der allgemeinheit stellen, wenn solch fragwürdige machenschaften schon auf gemeindeebene stattfinden ... ich hoffe, dass sich die personen auf der liste jetzt zumindest ein bisschen schämen!