Schindel & Holz lieferte 7200 Olympia-Möbel

Logistische Meisterleistung des Osttiroler Sozialbetriebes.

So sehen die Zimmer der jungen Olympioniken in Innsbruck aus, getestet vom unvermeidlichen Olympia-Maskottchen.

Am 13. Jänner werden in Innsbruck und Seefeld die Olympischen Jugendwinterspiele beginnen. Bereits am 1. Dezember,  drei Wochen vor dem geplanten Termin, wurden die Möbel für das olympische Dorf von Schindel & Holz an den Veranstalter geliefert. Der sozialökonomische Betrieb aus Lienz fertigte nicht weniger als 7200 Möbelstücke, 1.600 Sessel, 1.600 Betten, 1.600 Schränke, 1.600 Nachtkästchen und 850 Schreibtische. Mehr als 20 Mitarbeiter fast ein Jahr mit der Fertigung beschäftigt. Für Schindel & Holz-Geschäftsführer Heribert Pichler war vor allem die Montage in Kooperation mit dem Bundesheer eine spannende Sache: „Schon die Produktion war eine logistische Meisterleistung, aber bei der Montage in Innsbruck musste mit 50 Grundwehrdienern und Kaderpersonal Heeres in nur acht Wochen die Bestückung von 440 Wohnungen koordiniert werden“.

Pichler sieht in der erfolgreichen Abwicklung des Großauftrages einen eindrucksvollen Beweis für die Leistungskraft des Beschäftigungsbetriebes, der nicht nur mit sozialer Kompetenz sondern auch bei Qualität, Preis und Verlässlichkeit punkten konnte: „Wenn es zusätzlich noch gelungen ist, einen breiten Diskussionsprozess in Gang zu bringen, der sich mit der Berücksichtigung sozialer Kriterien bei Ausschreibungen öffentlicher Aufträge befasst, können Beschäftigungsbetriebe in Zukunft auch im Rahmen von Kooperationen mit privaten Betrieben und der öffentlichen Hand eine wichtige Rolle spielen und so für alle Beteiligten zu sozialem Mehrwert führen“

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1 Posting bisher
myri vor 6 Jahren

Na super, ich war schon immer gegen Tariflöhne (kein Scherz, bin AG), hier schreit ja schon jeder 13. &14. bevor er irgendeine Leistung bringt!