Villgraten im Bayrischen Fernsehen

„Bergauf-Bergab“ berichtet am Donnerstag im BR über das Tal der Tourengeher.

Dolomitenblick beim Aufstieg zum Roten Kinkele. (Foto: BR, Georg Bayerle)
Dolomitenblick beim Aufstieg zum Roten Kinkele. (Foto: BR, Georg Bayerle)

„Bergauf-Bergab“, eine Bergsendung des Bayrischen Fernsehens, möchte mit dem „Erlebnis Berg“ nicht nur Spezialisten sondern auch das breite Publikum erreichen. Moderator Michael Pause verbrachte mit seinem Team einige Tage in Villgraten, einem Paradies für Schitourengeher.

Mehr als 25 Gipfelziele bis knapp 3000 Meter säumen die lang gezogenen Seitentäler in Villgraten. Das Marchginggele ist einer der Hausberge von Innervillgraten und trotz seiner rund 2545 Meter Höhe ein Riese, was die Aussicht betrifft, denn das ganze Dolomitenpanorama liegt dem Betrachter hier vor Augen – von den Sextener Dolomiten bis zu den Geislerspitzen.
 
Außerdem geht es in der Sendung um ein Berg-Erlebnis der ganz besonderen Art: ein Candle Light Dinner und eine frostige Nacht in einer selbst gegrabenen Schneehöhle.

Fernsehtipp:
„Bergauf-Bergab“ im Bayrischen Fernsehen, heute, Donnerstag, 21.15 Uhr!

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1 Posting bisher
hoidanoi vor 6 Jahren

Schön, dass auch anders über Villgraten berichtet wird, als es im Dezember in unschmeichelhafter Art im Hamburger Abendblatt geschah. Die Wirkung hanseatischer Reiseberichte ist für den Reisemarkt wahrscheinlicher weniger brisant, als die offenbarte Haltung des Interviewpartners Journalisten für die Zusammenarbeit in der Region. . Die Koexistenz von Liftressort und Naturerlebnis ist machbar. Sie mutwillig durch negativ Werbung in Gestalt ungeschickter Einlassungen eines mit der Bewältigung der eignen Aufgaben mehr als ausgelasteten Hotelmanagers aufs Spiel zu setzen, ist unnötig. Wenn dieser Akt der Selbstbeschädigung ein Einzelfall bleibt, ist er verschmerzbar. Zu hoffen ist, dass sich die bayerischen Fernsehzuschauer begeistern lassen. Gelingt das, ist viel gewonnen, auch für Hoteliers, die Einseilumlaufbahnen als einzig glücklich-machende Aufstiegshilfe betrachten. . P.S.: Der Dienstherr des mit "wehmütigem Dackelblick" gesegneten Managers selbst hat sich schon vor langer Zeit gegen den Bau eines Lifts und der dazugehörigen Talabfahrt nach Innervillgraten entschieden, auch wegen aufwendiger Lawinenverbauungen und fehlender Betten für die Auslastung. Ganz ohne Bürgerprostest. Einfach aus Kostengründen. Der Mann kann nämlich rechnen. Ähnlich wie die Verfechter eines ressourcenschonenden Tourismus im Villgratental, die ihren Gästen etwas bieten, was in den meisten alpinen Gegenden kaum noch zu finden ist. Solche Fakten hören sich aber medial weniger interessant an, als angeblich engstirnige, ewig-gestrige und hoffnungslos rückständige Talbewohner, denen mit der Wiedergabe von Hotelmanagermeinungen zu allem Überfluss ein Hinterwäldler-Status aufgedrückt wird. Unnötig, aber da wiederhole ich mich.