Spenden könnten umgewidmet werden

Zu Beginn des Jahres tauchten im Lienzer Rathaus zwei Sparbücher mit 70.000 und 15.000 Euro aus dem Jahr 1986 auf. Es stellte sich heraus, dass das Ersparte einem Verein zur Renovierung und Sanierung der Oberbrunner Kapelle in Patriasdorf sowie einem Personenkomitee, das sich um die Restaurierung der Antoniuskirche annahm, gehörte.

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik stellte fest, dass die Stadt Lienz lediglich als Treuhänder dieser Sparbücher fungiert.

Über die Beträge, die den sakralen Bauten zweckgewidmet sind, verfügen nach wie vor nur die Personenkomitees. Schon 2010 wurde das Kirchlein in Patriasdorf, die Oberbrunner Kapelle, aufwändig restauriert. Federführend bei der Spendensammlung war Rudi Rumpl.

Es gäbe noch weitere Komitees und Sparbücher, berichtet Blanik, z. B. für den Erhalt der Spitalskirche (etwa 40.000 Euro). Demnächst sollen die Gelder offengelegt und beschlossen werden, was mit dem Geld passieren soll. Es wird überlegt, die Restbeträge der Freiwilligen Feuerwehr zukommen zu lassen.

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3 Postings bisher
Bessawissa vor 6 Jahren

U m w i d mu n g nein! Das für sakrale Bauten gewidmete Geld darf nur Verwendung finden, wofür es g e s p e n d e t wurde. Die Stadt würde sich die Aufwendungen für die Feuerwehr sparen, was einer "Spende" zugunsten der Stadt gleichkäme. In den sakralen Gebäuden von Lienz gibt es genügend Sanierungsbedarf. Man braucht nur die Augen zu öffnen. Wahlrscheinlich sind die Entscheidungsträger sehr wenig dort anzutreffen. Muss das Angesparte sofort ausgegeben werden? Warum die Eile?

Christof vor 6 Jahren

.....dein Wort in Blanik´s Ohr, Naturbursch!!!

Naturbursch vor 6 Jahren

Spenden für einen karitativen und guten Zweck schön und gut, aber gibt es da keine anderen Vereine die es eventuell nötiger hätten? Bsp: Bergrettung, Wasserrettung? Die Feuerwehr ist ohne Zweifel ein wichtiges Modul unseres Zivilschutzes, jedoch muss man sagen dass sie äußerst gut gestellt und gut ausgerüstet ist, alleine schon wegen der gesetzlichen Lage im Verantwortungsbereich der Gemeinde. Während die kleineren Einsatzorganisationen und Vereine jeden Cent doppelt umdrehen müssen und das meiste über freiwillige Spenden und mühsam aus dem Vereinsbudget finanzieren müssen.