CHL: Huben sicherte sich in Spittal Platz Drei

Das letzte Match des Grundduchgangs der CHL war für den UECR Huben überschattet vom tragischen Unfalltod des erst 17-jährigen Spielerkollegen Johannes Islitzer. Die Mannschaft beschloss, das Spiel dennoch zu absolvieren, fuhr aber, so Vereinsobmann Sebastian Warscher „ohne irgendwelche Erwartungen“ zum Schlussrundengegner nach Spittal.

Dennoch spielten die Osttiroler konzentriert und obwohl der EC-SV Spittal in der fünften Minute durch ein Tor von Mike Johnstone in Führung ging, kämpften die Eisbären tapfer.

Belohnt wurde der Einsatz wenige Sekunden vor Ende des ersten Drittels mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Roland Kellner.

Im zweiten Drittel gelang Jiri Broz im Powerplay die Führung zum 2:1 und nur sieben Sekunden später setzte Martin Mühlburger einen Abstauber zum 3:1 in das gegnerische Tor. Diesen Vorsprung brachten die Iseltaler sicher in die zweite Pause. Im Schlussdrittel drückte Spittal noch einmal auf’s Tempo. Lukas Wilblinger gelang gleich nach dem Anpfiff der Anschlusstreffer zum 2:3. Die Eisbären zeigten weiterhin wenig Respekt und brachten trotz Spieldauerstrafe gegen den UECR Huben und fünf Minuten Unterzahlspiel den knappen Vorsprung über die Distanz.

Der UECR Huben ist damit Dritter in der Tabelle. Dieser Endrang in der diesjährigen CHL-Saison ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, seit dem Eliteliga-Meistertitel im Jahr 2000.

EC-SV Spittal : UECR Huben   2:3 (1:1),(0:2),(0:0)

Tore: Mike Johnstone, Lukas Wilblinger bzw. Roland Kellner, Jiri Broz, Martin Mühlburger

Schiedsrichter: Hausott; Kummer, Pieber

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