Gschmackig! Osttiroler Gschnas in Wien

Musikalisch und kulinarisch feierten sich nicht nur Exil-Osttiroler Narren. Slideshow.

Lustig ging’s am Freitag auf dem Osttiroler Faschingsgschnas im Wiener Martinschlössel zu. Bereits beim Eingang erwartete die Besucher eine Köstlichkeit aus der Heimat: ein Begrüßungsschnapserl der Brennerei Peter Girstmair aus Gaimberg. Kulinarisch wurden die Exil-Osttiroler mit Original Schlaitner- Schlipfkrapfen und allerhand anderen Schmankerln beglückt.

Den passenden Lifesound steuerten unterschiedliche Interpreten: Das Volksmusiktrio mit Peter Unterweger stimmte die gutgelaunte Menge auf den heiteren Abend ein. Dazu gab's Klingendes vom Osttiroler Chors in Wien, der sich durch seine Sangeskunst in der Metropole einen Namen gemacht hat und knackigen Rock von Six Tin Jonesy.  Zur Party spielten dann Cafe Urania auf.

Nicht nur Osttiroler trieben sich unter dem bunten Faschingsvolk herum! Der Osttiroler Fasching hat auch bei vielen Wienern eine jahrelange Tradition. Diese mischten sich aber gekonnt unters heimische Volk: Hätten sie die Schlipfkrapfen nicht mit Messer und Gabel gegessen, wir hätten nichts gemerkt! „Solche Veranstaltungen sind ein Stück Heimat in der Ferne“, erklärt eine Besucherin des Gschnas.

Organisiert wurde die Veranstaltung, wie jedes Jahr, vom Club Osttirol. Vizeobfrau Margareta Phlipp wünschte allen Narren einen vergnügten Abend. Unter den Gästen befand sich auch der ein oder andere Promi. So ließen sich beispielsweise auch Starfernsehkoch Alois Mattersberger und Robert Wolf, Soloflötist der Wiener Philharmoniker diesen Spaß nicht entgehen.

Zu guter letzt wurde, neben einer Tombola noch das schönste Faschingskostüm gekürt – gar nicht so einfach bei so originellen Verkleidungen wie den Blues Brothers, der Familie Feuerstein und so manch bezaubernder Prinzessin.

Fotografiert hat für uns Katharina Ladstätter.

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