Geschichte braucht Erinnerungen

HAK-Schüler befragten Zeitzeugen über den Zweiten Weltkrieg in Osttirol.

Dir. Josef Pretis und Geschichtelehrerin Helga Kraßnig mit den geschichtsforschenden Schülern der Klasse 4C der HAK Lienz. Foto: Hannes Gailer

Die 4 C-Klasse der Bundeshandelsakademie Lienz verfasste im Rahmen einer Projektarbeit für Geschichte einen Zeitzeugenbericht mit dem Titel „Geschichte braucht Erinnerungen“. Die Schüler versuchten, die Situation zur Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges in Osttirol zu beschreiben.

Im Mittelpunkt dieses Berichtes stehen in Osttirol lebende bzw. aus Osttirol stammende Zeitzeugen. Von ihren Erlebnissen und Erinnerungen an die Weltkriegszeit zwischen den Jahren 1939 und 1945 berichteten Johann Außerlechner (Anras), Andreas Duregger (Oberdrum), Josef und Maria Graf (Amlach), Anna Gruber (Lienz), Leopold Ladinig (Lienz), Johanna Mariacher (Tristach), Kurt Mitterhofer (Tristach), Sebastian Oberlohr (Kals), Aloisia Rieger (Dölsach), Gertraud Schatz (Mittewald), Lore Stotter (Oberlienz) und Franz Wallensteiner (Iselsberg-Stronach). Sie schilderten von Fronteinsätzen, Luftangriffen, Kosaken und vom Leben unter dem Hakenkreuz in Osttirol.

Mit diesem Projekt wagten die Schüler eine Annäherung an ein dunkles Kapitel der heimischen Geschichte. Wichtig war ihnen dabei, an das viele Leid, das der 2. Weltkrieg für die betreffende Generation und ihre Angehörigen gebracht hat, zu erinnern.

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