Schultz-Touristendorf in Kals wächst zügig heran

Das „Gradonna Mountain Ressort“ ist ein neuer Ortsteil mit beachtlichen Dimensionen.

Er wird gerne als größte Tourismusbaustelle Österreichs bezeichnet, der Bauplatz für das Chaletdorf der Schutz-Gruppe in Kals. Expa-Fotograf Hans Groder hat sich auf den Weg über die Baumgrenze gemacht, um die Großbaustelle einmal in Relation zum ursprünglichen Dorf zu setzen.

Tatsächlich sind die Dimensionen beachtlich. 50 Chalets und das „Gradonna Hotel“ werden gebaut, samt Wellness-, Bade- und Saunalandschaft. Rund 500 Betten und 40 Mio Euro Investitionssumme verändern das ehemals beschauliche Bergsteigerdorf für immer.

Gut zu sehen ist aus dieser Perspektive die direkte Anbindung an die Skipiste. Und auch die Preise für künftige Gäste stehen schon fest. Ein Chalet der Luxuskategorie mit Sauna , Sonnenterrasse und Kachelofen hat auf  250m2 Fläche drei Doppel-Schlafzimmer mit eigenen Bädern und kostet pro Tag je nach Saison rund 1100 Euro.

Heinz Schultz führte bereits mit uns am 19. Nov. 2011 ein Video-Interview zu den Themen: TVB, Lienzer Bergbahnen, BGM Andreas Köll, Schischaukel Sillian-Sexten und seinem Chaletdorf in Kals – hier gehts zum Interview

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12 Postings bisher
anton2009 vor 5 Jahren

Schultz sei Dank! Was die Kalser seit Jahrzehnten verschlafen haben korrigiert jetzt die Familie Schultz. Von dem bisherigen Bettenangebot in Kals kann man die Schischaukel Kals-Matrei nicht wirtschaftlich führen. Ich wünsche der Fam Schultz viel Erfolg bei der weiteren Durchführung dieses Projektes und freue mich auf den gesamtwirtschaftlichen Aufschwung für Kals!

Vielleicht kann Schultz auch die Lienzer Bergbahnen übernehmen und in eine bessere Zukunft führen? Offensichtlich hat die Fam. Schultz das notwendige Know how!

fb vor 5 Jahren

Zeigt doch bitte mal ein Foto aus Sicht Großdorf und oder Ködnitz, das ist doch der Blickwinkel, den die meisten Besucher von Kals wahrnehmen werden.

steiner345 vor 5 Jahren

".... um die Großbaustelle einmal in Relation zum ursprünglichen Dorf zu setzen. Rund 500 Betten und 40 Mio Euro Investitionssumme verändern das ehemals beschauliche Bergsteigerdorf für immer." Wo sieht man die Relation zum ursprünglichen Dorf? Ein Teil im Vordergrund erscheint immer größer, aber das muss man wohl niemandem erklären. Weitere tolle Bilder: http://www.expa.at/search.php?search=28.03.2012+Ortsteil%20Burg+Kals%20am%20Grossglockner&match_type=all

El Pistolero vor 5 Jahren

Katastrophe was da einige schreiben. Osttirol sollte froh sein das bei solchen "Verantwortlichen" im Tourismus überhaupt noch jemand dort investiert.Schulz hin Schulz her - würde er nicht investieren - könnte auch noch gleich die Felbertauernstrasse zusperren - da den Tunnel kein Mensch mehr brauchen würde.

defregger vor 5 Jahren

Ohne Schultz: ...kein Kals ...kein Matrei ...kein St.jakob ...null Investitionen, null Inovationen, null Nachhaltigkeit usw.usw.

Ein sterben in Schönheit ist vielen Einheimischen sicherlich lieber, bevor man einem anderen etwas gönnt, ganz zu Schweigen vom Risiko das die Investoren (Fam.Schultz) tragen.

Der Neid isch a Luida! Besonders ausgebregt in ganz Osttirol!

Der Investor könnte auch yx heißen.

khubc vor 5 Jahren

sollten wir uns nicht langsam mal entscheiden, ob wir die Natur schützen wollen oder wirtschaftlich weiterkommen. Ich glaub beides wird nicht funktionieren

ManD vor 5 Jahren

@wiederdahoame - warum denkst du hier nur an die Investitionen in Osttirol und nicht wie beim Kaufhaus Lienz an die Anrainer und den Verkehr - sollte nicht gleiches mit gleichem verglichen werden - ich denke irgendwie an den Außverkauf der Heimat !

Detektor vor 5 Jahren

@ franzgrimm:

... hallo, hallo, hallo .... wohl in der falschen Vorstellung? Was haben diese gehässigen Bemerkungen mit Kals zu tun? Ganz offensichtlich das Thema verfehlt - und den guten Ton auch. "Bravo Kals" allenfalls o.k. - aber der Rest wäre entbehrlich.

wiederdahoame vor 5 Jahren

Was zählt sind Arbeitsplätze in der Region, Nächtigungen, die Schulz und sein Incomingbüro sicher bringen wird und eine Belebung des Ortes, der sonst touristisch gesehen, sicher nicht mehr lange mithalten kann. Man kann von Schulz halten was man will, er investiert in Osttirol.

senf vor 5 Jahren

übrigens:

tolle Aufnahmen von Fotografen!!!

senf vor 5 Jahren

werbung? ä? wo liegen denn die feinen Unterschiede zwischen Werbung und Information? Ich finde es super, dass man über den aktuellen Stand der Dinge informiert und denke, dass Osttirol als touristische Zielgruppe für das "Gradonna Mountain Ressort” wohl keine Rolle spielt, oder? Falls anders, dann müssen wir halt die Info zum Osttirodler und anderen Berichten nur mehr hinter vorgehaltener Hand diskutieren. Ich finde derartige Meldungen einfach unqualifizert und lächerlich, denk mal nach!

bergfex vor 5 Jahren

Ohhh, wieder Werbung für den Zillertaler. Wichtig...wichtig.