Rapid Lienz holt drei Punkte in Hermagor

300 Zuseher sahen am Ostersamstag in Hermagor von Beginn an ein temporeiches und gutes Spiel, bei dem es für beide Mannschaften um einiges ging. Die Gastgeber wollen den Anschluss an die nicht abstiegsgefährdeten Plätze halten, Lienz nach verhaltenem Saisonstart endlich den Sprung in das gesicherte Mittelfeld der Tabelle schaffen.

Verglichen mit den beiden letzten Spielen präsentierten sich die Rapidler verändert, spielten mit Einsatz und Leidenschaft und waren in der ersten Halbzeit die klar überlegene Mannschaft.

Torjubel gab's dennoch nicht. Dominik Müller überspielte zwar den Hermagorer Schlussmann Peter Zwettler, verfehlte dann aber den Kasten und auch ein Freistoß von Lukas Steiner strich knapp am Tor vorbei.

Erst als Patrick Eder in der 42. Minute souverän per Kopf einen stark getretenen Eckball verwertete, wurde aus Feldüberlegenheit die verdiente Führung.

Ganz anders war das Bild in der zweiten Halbzeit. Hermagor kam mit Schwung aus der Pause und drückte zusehends auf das Tor der Lienzer. Der überragende Schlussmann Julian Weißkopf verhinderte in dieser Phase mit zwei Glanzparaden den Ausgleich für Hermagor. Für die Grünweißen gab's nur noch kleinere Tormöglichkeiten, vorwiegend durch Distanzschüsse. Es reichte dennoch zum Sieg, der aufgrund der starken ersten Spielhälfte in Ordnung ging.

Am kommenden Samstag ist um 19.00 Uhr Tabellenführer SV Feldkirchen im Dolomitenstadion Lienz zu Gast, ein sehr starker Gegner mit Aufstiegsambitionen.

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