Monokel zeigt: „Huhn mit Pflaumen“

Ein orientalisches Märchen voller Humor und Poesie am 12. April im CineX.

Teheran, 1958. Nasser-Ali Khan (Mathieu Amalric) ist der größte Geiger seiner Zeit. Als in einem Ehestreit seine geliebte Violine zu Bruch geht, bricht auch das Herz des berühmten Musikers. Nasser-Ali ahnt, dass er nun nie mehr spielen kann wie zuvor. Sein musikalischer Lehrer (Didier Flamand) hatte ihm das wertvolle Instrument Jahrzehnte zuvor geschenkt, nachdem die große, bedingungslose Liebe zu der schönen Irâne (Golshifteh Farahani) Nasser-Alis Spiel um die entscheidende, seelenvolle Note bereichert hatte. Seine Liebe zu Irâne hat sich nie erfüllt, doch in der Kunst des großen Musikers lebte die ungestillte Sehnsucht nach der Schönen immer weiter … Nasser-Ali Khan begibt sich auf die Spuren seiner bewegten Vergangenheit, um das große Geheimnis zu lüften, das die Liebe und die Musik vereint.

Der Filmclub Monokel zeigt das orientalische Märchen am Donnerstag, den 12. April um 18.30 Uhr und 20.15 Uhr im CineX, Lienz. Hier geht’s zur Kartenbestellung.

Nach dem autobiografischen Werk „Persepolis“ legen Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud mit Huhn mit Pflaumen ein poetisches Märchen über die Kraft der Fantasie und das Wesen aller Kunst vor. In spielerischem Gestus – und nicht ohne Hintersinn – erzählen sie von einer großen Liebe, die keine Erfüllung findet, aber durch die Kunst lebendig bleibt und Einzug in die Herzen anderer Menschen hält. Ein Bilderreigen voll träumerischer Schönheit, in dem neben zarter Melancholie und mildem Sarkasmus hintergründiger Humor und eine burleske Fantasie zauberhafte Blüten treiben.

Der Trailer zum Film:

(Foto: Polyfilm)

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