Rapid Lienz holt einen Punkt in Treibach

2:2 mit kampfstarker Leistung. Weiskopf pariert neuerlich einen Elfer.

Wie schon gegen Tabellenführer Feldkirchen war Julian Weiskopf auch in Treibach ein Bollwerk der Lienzer. Foto: Expa/Groder

Eigentlich standen die Vorzeichen für das Auswärtsspiel von Rapid Lienz gegen Treibach nicht wirklich gut. Mit Markus Köfele und Markus Sumerauer durften zwei wichtige Stammspieler aufgrund von Sperren nicht auflaufen und Christopher Korber war nach seiner langen Verletzungspause nicht hundertprozentig fit. Dennoch gab's nur eine Minute nach dem Anpfiff bereits Grund zum Jubeln. Lukas Steiner schoss die Lienzer in Führung und pumpte damit viel Selbstvertrauen in die Osttiroler Mannschaft, die das Spiel in den ersten 45 Minuten dominierte. Wie schon gegen Feldkirchen parierte der derzeit in Traumform spielende Schlussmann Julian Weiskopf einen Elfmeter und verhinderte zunächst den Ausgleich.  In der 35. Minute kam Korber für den verletzten Daniel Ortner auf den Platz. Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang den Hausherren nach einem Stellungsfehler der Lienzer dann doch das 1:1 durch Raphael Regenfelder.

Nach deer Pause ließ Korber trotz Rekonvaleszenz in einigen Szenen seine Gefährlichkeit aufbitzen. Mit Erfolg. In der 52. Minute war ein energischer Vorstoß des grünweißen Stürmers nur mit einem Foul zu stoppen und Schiedsrichter Uwe Maier zeigte auf den Elferpunkt. Thomas Pertl verwertete den Strafstoß souverän und schoss Lienz in Führung. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Vorteilen für die Hausherren, die in der 67. Spielminute durch Svetlozar Angelov Yosifov den Ausgleich erzielten und jetzt – ausgestattet mit der „zweiten Luft“ – vehement auf den Führungstreffer drängten. Rapid verteidigte allerdings erfolgreich das Remis, mit einer kämpferisch starken Leistung und dem Bollwerk Julian Weiskopf zwischen den Pfosten.

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