Rettungseinsatz nach Spaltensturz läuft noch

Mann stürzte Samstagnachmittag am Großvenediger 40 Meter in sehr enge Spalte.

Laut Polizeimeldung stieg Samstagvormittag eine achtköpfige Gruppe angeseilt auf den Gipfel des Großvenedigers. Beim Abstieg in Richtung Defreggerhaus fuhren fünf Alpinisten unangeseilt mit Skiern ab, die restlichen drei stiegen, ebenfalls unangeseilt, zu Fuß ab.

Unterhalb des Rainertörls brach der Alpinist, der die Dreiergruppe anführte, im aufgeweichten Schnee ein und stürzte gegen 12.30 Uhr in eine Gletscherspalte, die mehrere Meter tief weniger als 30 cm breit ist. Der Mann soll bewusstlos sein und sich in ca. 40 Meter Tiefe befinden.

Die Bergung gestaltet sich als extrem schwierig. Die Rettungsmannschaften versuchen derzeit, sich  mit einem Presslufthammer zum Verunfallten vorzuarbeiten. Das dürfte unter Umständen noch einige Stunden bis in die Nacht hinein dauern.

(Fotos vom Rettungseinsatz am Großvenediger: Brunner Images/Martin4)

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?