Rapidler gegen Ebendorf ungefährdet

2:0 Heimsieg nach einer mittelmäßigen Partie mit einigen Highlights.

Rapid-Trainer Bernhard Hanser hat den Grünweißen neue Tugenden beigebracht. Es wird früh attackiert und mit viel Leidenschaft gespielt. Dafür gibt's Punkte. Fotos: Brunner Images

Fixabsteiger Ebendorf war am Samstag, 28. April zu Besuch im Lienzer Dolomitenstadion und bewies mit einer spielerisch tadellosen Leistung, dass auch ein Schlusslicht seine Qualitäten hat. Die Grünweißen hatten als Gastgeber zwar spielerisch nicht ihren besten Tag, zeigten aber wieder ihre neuen Tugenden, also  Aggressivität, frühes Pressing in der gegnerischen Hälfte, Einsatz und Leidenschaft.

In der ersten Hälfte war mit Ausnahme eines schönen Steiner-Freistoßes wenig Torgefahr zu wittern. Erst als Trainer Bernhard Hanser in der 60. Minute den wieder genesenen Christopher Korber auf den Rasen schickte, wurde die klare Feldüberlegenheit der Lienzer zur klug aufgebauten Vorwärtsstrategie in Richtung Torerfolg.

Sehenswert war dann der Führungstreffer von Markus Sumerauer, der den Ball aus  40 Metern mit dem Außenrist über den zu weit vor dem Tor stehenden Andreas Kuster in das lange Kreuzeck drehte. Damit war Ebendorf de facto besiegt und zeigte wenig Ambition, das Blatt noch zu wenden.

Spielmacher Korber schloss das insgesamt mittelmäßige Kärntnerliga-Spiel mit einem Tor aus dem Lehrbuch ab. Er holte sich die Kugel auf der Höhe des Dreißigers, ging sofort in Richtung Tor und schlenzte den Ball kontrolliert an Tormann Andreas Kuster vorbei ins lange Eck. Endstand: 2:0 für Rapid Lienz.

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