Dinkhauser wettert gegen „Verschultzung Tirols“

Liste Fritz will Begünstigungen gegenüber Heinz Schultz Einhalt gebieten.

Bei einem Pressegespräch im Gasthaus Goldener Fisch in Lienz wetterte heute Freitag, 4. Mai, der Landtagsabgeordnete Fritz Dinkhauser gegen die Begünstigungen durch das Land Tirol gegenüber dem „Imperium Schultz“. „Wir haben daher im November 2011 eine Sonderprüfung durch den Landesrechnungshof verlangt, die noch im Gange ist und von allen handelnden Personen sehr ernst genommen wird“, erklärte Dinkhauser.

Eingereicht wurde der Prüfantrag mit dem Titel „Transparenz & Kontrolle im Verhältnis Tirol – Unternehmungsgruppe Schultz“ von den Klubobmännern Bernhard Ernst (Liste Fritz), Gerald Hauser (FPÖ) und Georg Willi von den Grünen. Die Ergebnisse sollen Licht in diverse Geldflüsse bringen. Auch in jene, die aus der „Osttirol Invest Gesellschaft“ (OIG) stammen. „Da die Osttirol Investment Gesellschaft ausschließlich mit öffentlichen Geldern arbeitet und alle Gesellschafter der öffentlichen Hand angehören, ist eine Sonderprüfung durch den Landesrechnungshof gerechtfertigt“, so Dinkhauser.

Fritz Dinkhauser und Bernhard Ernst

Anlass für eine solche Prüfung war, dass viele Osttiroler Wirtschaftsbetriebe kritisiert hätten, dass sie nie was bekommen hätten, während einer, der mit der Politik gut vernetzt sei, immer wieder Gelder aus der „OIG“ erhalte. Dinkhauser: „Da wirft sich die Frage auf, wer über die Vergabe der Darlehen und Förderungen entscheidet.“

Insgesamt sollen in den Jahren 1992 bis 2009 22,3 Millionen Euro an Darlehen ausbezahlt worden sein. Diese verteilen sich auf einzelbetriebliche Tourismusprojekte (55,9 %), touristische Infrastrukturprojekte (17,9 %) und gewerblich-industrielle Projekte (26,2 %). An einer öffentlichen Information mangle es jedoch nach wie vor.

Nach Abschluss der Prüfung durch den Landesrechnungshof sollen dann aber Fragen, wie jene nach der Befähigung gewisser Aufsichtsratsmitglieder genauso beantwortet sein, wie jene, welche Betriebe die „OIG“ seit ihrem Bestehen projektiert, errichtet und geführt hat.

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1 Posting bisher
msv63 vor 5 Jahren

Dinki ist ein echter super Kerl,aber was wäre aus Sillian und Matrei ohne Fam,Schulz?????? Sillian hätte wieder den Panzerlift (ca.1960) und in Matrei wäre auch nur ein alter Lift.Auch bringt das Sporthotel noch Gäste nach Sillian,die auch einkaufen und Kaffee trinken in Sillian.Oder was ist mit St.Jackob???Mit Schulz sperren Lifte auf nicht wie in Lienz zu!!Und Werbung macht der auch ohne Osttirolwerbung.Also nicht nur mäckern.