LLA und Nationalpark sind jetzt Partner

Abkommen soll Schüler für Naturschutz und Nationalparkidee sensibilisieren.

Naturschutzreferent Hannes Gschwentner und Agrarreferent Anton Steixner unterzeichnen das Partnerschaftsabkommen in Anwesenheit von LSI Stefan Prantauer, LLA-Direktor Alfred Hanser und Nationalparkdirektor Hermann Stotter. Foto: Land Tirol/Reichkendler

„Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Nationalpark ist die Akzeptanz innerhalb der heimischen Bevölkerung“, ist Naturschutzreferent LHStv Hannes Gschwentner überzeugt. Aus diesem Grund ist es notwendig, schon im Kindes- und Jugendalter den Nationalparkgedanken zu vermitteln, um damit langfristig in der Bevölkerung ein Nationalparkbewusstsein zu schaffen. „Ab sofort wird die Nationalparkidee in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz vermittelt. Wir möchten damit die Schülerinnen und Schüler für die Belange des Naturschutzes sensibilisieren“, bläst Agrarlandesrat LHStv Anton Steixner ins selbe Horn.

Was bereits in der ersten Nationalparkschule Tirols, der Hauptschule Matrei i. O. gelehrt wird, erfährt durch die Kooperation des Nationalparks Hohe Tauern mit der Landwirtschaftlichen Lehranstalt (LLA) Lienz eine Fortsetzung auf der nächsten Bildungsebene. In ihrer Funktion als Naturschutzreferent bzw. Agrarreferent unterzeichneten Gschwentner und Steixner daher das Partnerschaftsabkommen zwischen dem Tiroler Nationalparkfonds Hohe Tauern und der LLA Lienz.

„Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nationalparks Hohe Tauern und den Lehrkräften werden die Pädagoginnen und Pädagogen den Nationalparkgedanken von sich aus verstärkt in den Unterricht mit einbeziehen“, erläutert Nationalparkdirektor Hermann Stotter den Inhalt der Kooperation. „Im Lehrplan der LLA Lienz wird fortan ein besonderes Augenmerk auf nationalparkbezogene Themen gelegt“, betont Alfred Hanser, Direktor der LLA Lienz.

Damit werden Inhalte rund um den Nationalpark verstärkt in den regulären Unterricht aufgenommen, bestehende Programme wie „Wasserschule“ und „Klimaschule“ werden dabei herangezogen. Auch das gemeinsam entwickelte Projekt „Almen für die Zukunft“, das nationalparkgerechte Almwirtschaft in Theorie und Praxis zum Inhalt hat, wird auf die Dauer der Partnerschaft weitergeführt. „Überdies unterstützt der Tiroler Nationalparkfonds diese nachhaltige und wechselseitige Zusammenarbeit im Bereich der Umweltbildung durch themenbezogenen Unterricht der Nationalparkranger“, ergänzt Gschwentner.

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