Tollkühne Schwimmer bezwangen die eisige Isel

Wasserrettung testete Wettkampfstrecke für Wildwasserschwimmer.

Bestens ausgerüstet stürzten sich die Teilnehmer ins eisige Nass.

Am  Sonntag, 13. Mai, trafen sich die Mitglieder des neu gegründeten Vereins „WWT – Whitewatertrophy“ und der Wasserrettung Lienz zur Eröffnung der Saison im Wildwasserschwimmen.

Und dies ging dann auch, dem Ereignis entsprechend, äußerst „cool“ über die Bühne. Bei einer Wassertemperatur von richtig erfrischenden 8 Grad und einer Wassertiefe von 2,85 Metern, legten die Teilnehmer, vom Start von der Tagger-Lutz-Brücke, in der Isel schwimmend eine Gesamtstrecke von 3,5 km zurück. Allerdings nicht in Badehose und mit Badehaube, sondern in Neoprenanzügen, Schwimmwesten und gut behelmt.

Die Wildwasserschwimmer machten sich ein Bild von der WM-Strecke.

Eine echte Herausforderung, denn nach den heißen Tagen zuvor, schwoll das Wasser, das von den schmelzenden Gletschermassen der Hohen Tauern gespeist wird, auf Wildwasserstufe 2 bis 3 an. Den Abschluss bildete schließlich der Katarakt an der Hoferbrücke, wo zwischenzeitlich Wildwasserstufe 4 vorherrscht.

Der von den Teilnehmern zurückgelegte Abschnitt entspricht übrigens exakt jener  Wettkampfstrecke, die auch bei der Weltmeisterschaft im Wildwasserschwimmen im nächsten Jahr in Lienz bewältigt werden muss.

Andreas Hellmann, Luca Scherzer, Christian Schneider, Tristan Tschojer und Nicolas Moser (v. l.).
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