„Die Summe meiner einzelnen Teile“

Monokel zeigt ein packendes Psychodrama von Regisseur Hans Weingartner.

Regisseur Hans Weingartner zeichnet in „Die Summe meiner einzelnen Teile“ berührend und zart die Beziehung eines einst erfolgreichen Mathematikers, der nach der Entlassung aus der psychiatrischen Klinik vor den Trümmern seines Lebens steht, und eines kleinen Jungen. Weingartner zieht alle Register des Psychodramas und wirft einen berauschend schönen, klaren Blick in den Grund des Aufbegehrens.

Eine psychische Erkrankung wirft Martin Blunt (Peter Schneider) aus der Bahn. Er freundet sich mit dem zehnjährigen Viktor (Timur Massold) an … Ungewaschen und ungeschönt: Regisseur Weingartner zeigt den Absturz in realistisch-dokumentarischem Stil.
Eine psychische Erkrankung wirft Martin Blunt (Peter Schneider) aus der Bahn. Er freundet sich mit dem zehnjährigen Viktor (Timur Massold) an … Ungewaschen und ungeschönt: Regisseur Weingartner zeigt den Absturz in realistisch-dokumentarischem Stil.

Der Filmclub Monokel zeigt die Geschichte von Freundschaft und Widerstand, Wut und Neuanfang am Donnerstag, 24. Mai um 18.15 Uhr und 20.30 Uhr im CineX, Lienz. Hier geht’s zur Kartenbestellung.

Kurzinhalt: Martins (Peter Schneider) einzige Sicherheit sind die Zahlen. Vor nicht allzu langer Zeit war er ein genialer Mathematiker auf Karrierekurs in einem großen Unternehmen, verdiente gut, hatte eine Freundin. Ein geordnetes Leben. Er arbeitete bis zur Erschöpfung — bis er zusammenbrach und die Welt in tausend Einzelteile zerfiel. Nach der Entlassung aus der Psychiatrie verliert Martin seine Stelle, holt seine Sachen von der Exfreundin ab und isoliert sich. Er fühlt sich verfolgt und es fällt ihm immer schwerer, die Wirklichkeit mit seinen Zahlen zu bändigen. Jenseits der Zahlenkolonnen, am Rande der Stadt trifft er auf den geheimnisvollen Viktor (Timur Massold), der nur russisch spricht. Gemeinsam flüchten sie in den Wald. Fern von den Zwängen des Alltags beginnen sie ein neues Leben, bauen eine Hütte, werden Freunde. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Martin auch dort finden wird.

Der Trailer zum Film:

(Foto/Text: Einhorn Film)

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