Rapid schlägt Spittal im letzten Heimspiel 3:2

Verdienter Sieg bringt den Grünweißen einen einstelligen Tabellenplatz.

Im letzten Heimspiel der Saison wollte sich Rapid mit einem Sieg von den heimischen Fans verabschieden und stellte dafür bereits  in der 3. Spielminute die richtigen Weichen.

Stürmer Markus Sumerauer setzte einen Müller Freistoß per Kopf unter die Latte. Mit der frühen Führung im Rücken agierten die Lienzer locker und selbstbewusst, wählten genaues Kurzpassspiel über mehrere Stationen und frühes Pressing als Methoden, um Spittal nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Diese Taktik machte den Kärntnern tatsächlich zu schaffen. Erreichte dennoch ein Schuss das Lienzer Tor, parierte der über die gesamte Saison ausgezeichnet agierende Schlussmann Julian Weißkopf.

In die zweiten Spielhälfte starteten die Lienzer wie gehabt. Kaum auf dem Feld, erhöhte Dominik Müller auf 2:0. Doch das Match war  für die Dolomitenstädter damit nicht in trockenen Tüchern. Das Spiel nahm gegen Ende noch einmal Fahrt auf.

Aus einer schönen Doppelpass-Kombination der Spittaler resultierte der Anschlusstreffer. Lienz reagierte prompt. Der starke Emri Rexhepi erhöhte mit einem satten Schuss aus elf Metern auf 3:1.

Als in der 90. Minute Spittal noch einmal auf 3:2 herankam und der Schiedsrichter auf fünf Minuten Nachspielzeit entschied, kam Nervosität auf. Lienz brachte den verdienten aber letztlich knappen Sieg über die Runden, holte sich noch einmal drei volle Punkte und sicherte sich einen einstelligen Tabellenplatz.

Jubel nach dem 1:0 durch Markus Sumerauer. Die Rapidler hatten auch am Ende die Nase vorn, mussten aber um ihren Sieg noch zittern. Fotos: Expa/Groder
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