Heimsiege für Osttirols Unterliga-Teams

Matrei spielt am Mittwoch, 13. Juni, um den Aufstieg in die Kärntner Liga.

Mit jeweils einem Sieg im letzten Spiel der letzten Runde in der Unterliga West sicherten sich sowohl die Matreier als auch die Spieler des „FC Wirtschaftsring Nußdorf-Debant“ einen Platz im Spitzendrittel der Liga.

Allerdings hatte Matrei bei seinem Sieg mehr Mühe als erwartet. Zwar war man die klar bessere Mannschaft, doch nach der Führung glich Fixabsteiger Nötsch sofort aus. Kurze Zeit später stellten die Kicker aus der Tauernkommune die Führung aber wieder her und erhöhten sogar auf 3:1.

In der 70. Minute kam Nötsch zwar noch auf 3:2 heran, doch Matrei, bei denen Norbert Scheiber (2) und Raphael Hatzer trafen, spielte den Vorsprung ruhig über die Zeit.

Kapitän Lukas Brugger (l.) trieb seine Mannschaft immer wieder an. Foto: Expa/Groder

Durch den knappen Sieg über den Tabellenletzten können die Matreier nun von den großen Osttirol-Derbys gegen Rapid Lienz träumen, da man sich als Liga-Zweiter für die Relegationsspiele gegen Köttmannsdorf qualifiziert hat.

Das erste Spiel findet am Mittwoch, 13. Juni, um 19.30 Uhr im Tauernstadion Matrei statt. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen der beiden Trainerkollegen Hanser und Rudi Perz, mit dem der Matreier einst bei Austria Klagenfurt kickte.

Ebenfalls um viel, ging es im Aguntstadion in Nußdorf Debant. Allerdings weniger für die Heimmannschaft als für die Gäste aus Arnoldstein, die unbedingt punkten mussten. Dies schien jedoch weniger zu beflügeln und eher ein Hemmschuh zu sein, denn Nußdorf-Debant war von Beginn an deutlich überlegen und ging in der zweiten Hälfte durch Tore von Manuel Moser und Kevin Pranter 2:0 in Führung.

Nur in dieser Szene war Arnoldstein obenauf. Am Ende siegte die Heimelf aus Nußdorf-Debant. Foto: Tobias Tschurtschenthaler

Obwohl Arnoldstein noch der Anschlusstreffer gelang, stand außer Frage, wer an diesem Tag als Sieger den Platz verlässt. Die Chancenauswertung der Heimmannschaft war jedoch grob fahrlässig. Für Arnoldstein war die Niederlage gleich doppelt bitter, weil aufgrund der Resultate der anderen Teams im Tabellenkeller dadurch der Abstieg in die 1. Klasse besiegelt wurde.

Kevin Pranter erzielt in dem Spiel sein 11. Saisontor. Foto: Tobias Tschurtschenthaler

Ein Abschied war es auch für Debant-Coach Michael Dold. Für ihn war es das letzte Match auf der Trainerbank des WR Nußdorf-Debant. Als Nachfolger steht bereits Sepp Fuetsch fest, der zuvor die U16 der Debanter trainiert hat.

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