Sillianer Delegation überprüfte Glockenguss

Eine Abordnung aus Sillian fuhr 950 Kilometer um beim Glockenguss dabei zu sein.

Josef Fürhapter, Alfons Hofmann, Stefan Walder, Anton Senfter, Tully Mayr, Klaus Kraler, Hildegard Kraler, Clemens Kraler, Wolfgang Mayr (v.l.).

Am 1. Juni um Punkt 15 Uhr sollte im holländischen Asten der Glockenguss der neuen Herz-Jesu-Glocke für die Pfarrkirche Sillian erfolgen. Das ließ sich eine kleine Sillianer Delegation nicht entgehen und nahm den weiten Weg auf sich, um direkt vor Ort dabei zu sein. Zuerst ging es mit dem Auto nach München, wo man in den ICE nach Köln umstieg.

Da man einen Tag früher anreiste, besichtigte die Truppe aus Sillian noch den Kölner Dom und stieg dort alle 533 Stufen bis zur Glocke – dem 24 Tonnen schweren „dicken Peter“ – im Turm hinauf.

Am nächsten Tag ging es dann in das niederländische Asten, wo man um 15 Uhr mit dem Glockenguss startete. Sechs Mann, alle in brandsichere Anzüge gehüllt und mit Funksprechanlage ausgestattet, machten sich ans Werk.

Im Zuge dessen sprachen die Osttiroler das „Glockenguss-Segensgebet“, das ihnen Pfarrer Anno mit auf die Reise gab. Nach dem Ende der Arbeiten merkten die Sillianer schnell, dass das Gebet gewirkt hatte, denn die Arbeiter wirkten allesamt sehr zufrieden, was auch mit einem kleinen Umtrunk gefeiert wurde.

Am Sonntag, 8. Juli, kann sich auch die restliche Bevölkerung von Sillian ein Bild von der neuen Glocke machen, denn dann wird diese im Rahmen eines Pfarrfestes gesegnet und in den Turm gehoben.

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