Pilzsuche im Grenzgebiet kann teuer werden

Hohe Strafen für Schwammerlsucher, die sich in Kärnten nicht an die Verordnung halten.

Achtung Pilzsammler! In Kärnten gelten andere Gesetze als in Tirol.

Seit Freitag, 15. Juni, kann man in Kärnten wieder zwischen 7.00 und 18.00 Uhr Pilze sammeln. Die offizielle Saison dauert bis zum 30. September. Osttiroler „Schwammerlfreunde“, die mit Korb und Messer ausgerüstet durch Kärntner Wälder streifen, sollten wissen, dass die Nachbarn den Pilztourismus sehr streng überwachen.

So ist das Sammeln von Pilzen in Naturschutzgebieten und in den Kernzonen der Nationalparks genauso verboten wie das Sammeln von Pilzen unter zwei Zentimetern Größe. Auch die Menge von zwei Kilogramm pro Person und Tag darf nicht überschritten werden.

Wer sich nicht an die Kärntner Pilzschutzverordnung hält, muss mit Strafen bis zu 3.630 Euro rechnen. Im Wiederholungsfall drohen gar bis zu 7.260 Euro. Im Vorjahr beschlagnahmte die Kärntner Bergwacht im Rahmen von 1.509 Auto-Kontrollen insgesamt 134,45 kg Pilze.

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