Die Umbalfälle als echtes Wahrzeichen

Ein Besuchermagnet des Nationalparks Hohe Tauern wird noch anziehender.

Auf Plattformen kann man direkt über den Umbalfällen stehen. Fotos: Florian Jurgeit

50.000 Menschen besuchen jährlich die wildromantischen Umbalfälle im Talschluss von Prägraten. Dort, wo an den beeindruckenden Stufenwasserfällen der jungen Isel im Jahr 1976 der erste Wasserschaupfad Europas eröffnet wurde, wartet der Nationalpark Hohe Tauern ab 7. Juli mit einer neuen Attraktion auf.

Im Oktober 2011 erfolgte nämlich der Baubeginn für den „Natur-Kraft-Weg Umbalfälle“. Nun steht das Vorhaben knapp vor seiner Vollendung. Rund 260.000 Euro investierten die EU, das Land Tirol, das Lebensministerium und der Nationalpark Hohe Tauern in das Projekt. Sämtliche Aufträge wurden an heimische Firmen vergeben.

Die Arbeiter der Firma Metallbau Markus Trost leisteten ganze Arbeit.

Wer ab 7. Juli zu den Umbalfällen wandert, passiert dann als erstes an der Gabelung vom Maurer- ins Umbaltal das neue Nationalparkportal, das aus Cortenstahl gefertigt wurde. Aus dem selben Material wurden auch die einzelnen Aussichtskanzeln geschaffen, auf denen man, gleich einer Schiffsplanke, hoch in der Luft, ein Stück über das Naturplateau hinaus gehen kann.

Neben dieser Art von Nervenkitzel erhalten die Besucher an den sieben Stationen aber auch zahlreiche Informationen über das Leben im und am Wasser der jungen Isel. Auch wissenswerte Einblicke in die Geschichte des Tales kommen beim „Natur-Kraft-Weg Umbalfälle“ nicht zu kurz.

Dieses Eingangsportal weist Wanderer daraufhin, dass sie sich im Nationalpark Hohe Tauern befinden.

„Der Wasserschaupfad Umbalfälle hat sich in den letzten Jahren als Besuchermagnet in der Nationalparkregion etabliert“, erklärt Nationalparkdirektor Hermann Stotter. „Mit seiner Erneuerung wollen wir einen weiteren Baustein zu einem erfolgreichen Nationalpark- und Naturerlebnistourismus setzen.“

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