Freestyle-Euro: Team Britain legt vor

Vier von fünf Wettkampfklassen nach den Vorläufen in britischer Hand. 

Strahlender Sonnenschein und ein konstant guter Wasserstand begrüßten am 27. Juni die Teilnehmer der Kanu-Freestyle-Europameisterschaft in Lienz. 145 Athleten aus 15 Nationen sind am Start um bis zum Samstag „Europas Beste“ zu küren.

Den Auftakt der EM-Vorläufe übernahmen am Mittwoch die „Einarmigen in ihren Badewannen“: Die Teilnehmer der Klasse OC1 sind mit Stechpaddel und offenen Kanus unterwegs, was bedeutet, dass der Innenraum der Boote nach und nach vom Spritzwasser der Walze geflutet wird.

Mindestens 40 Liter passen laut Reglement in ein „Open Canoe“, dadurch haben es die Athleten deutlich schwerer ihre Moves sauber auszuführen. Die beste Leistung auf der Drau zeigte am Mittwoch der Brite Paul King. Er führt mit 30 Punkten vor seinem Landsmann Josh Wedgwood und dem Spanier Aitor Goikoetyea.

„Very British“ sieht nach den Vorläufen auch das Favoritenfeld bei den K1-Junioren aus. Allen voran erreichte der WM-Dritte Bren Orton (GBR) von Plattling den sagenhaften High-Score von 1.115 Punkten. Seine Teamkollegen James Benns, Brandon Hepburn und Sam belegen die Plätze zwei bis vier.

Bei den K1-Damen verwies Titelverteidigerin Marlène Devillez (FRA) ihre Herausforderin Claire O’Harra (GBR) auf Rang 2. Die K1-Herren betreten den Ring heute, Donnerstag.

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