Gottes Stimmgabel thront am Rotenkogel

Feierliche  Segnung des neuen Kreuzes auf 2.762 m.

Seit Samstag, 30. Juni, ist der Kranz von Bergen, rund um die Gemeinden Matrei und Kals um ein wunderschönes Gipfelkreuz reicher. Gestaltet und, vom Matreier Kunstschmied Alois Unterrainer, in Form gehauen, wurde das neue Kreuz auf dem 2.762 Meter hohen Rotenkogel einer Stimmgabel nachempfunden.

Dabei wurde die Form nicht zufällig gewählt, sondern ist jenen Organisatoren geschuldet, ohne die es auf dem Grenzgipfel zwischen Matrei und Kals kein Kreuz geben würde: dem Männergesangsverein Matrei. Mehr als zweieinhalb Jahre arbeiteten die sangesfreudigen Brüder unter der Führung von Obmann Martin Rainer auf die Verwirklichung dieses Zieles hin.

Und wie sehr sich die Matreier und Kalser mit dieser „Stimmgabel für den Herrgott“ identifizieren, zeigte am Samstag die Masse von Menschen, die bei Kaiserwetter zur offiziellen Segnung des Kreuzes durch Pfarrer Ludwig Kleissner aufstiegen.

Mehrere hundert Bergfreunde, darunter auch die Bürgermeister Andreas Köll und Klaus Unterweger, Unternehmer Heinz Schultz mit Gattin Brigit und die Bundesrätin Elisabeth Greiderer versammelten sich kurz nach 10 Uhr rund um das neue Kreuz und zelebrierten gemeinsam mit den Sängern des MGV Matrei, dem MGV Ehrenhausen und einer Bläsergruppe aus Kals sowie Pfarrer Kleissner die Bergmesse.

„Beide Tage waren für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Das Wetter war unglaublich schön, das Ambiente perfekt und die Stimmung bei allen ausgezeichnet“, freute sich MGV-Obmann Martin Rainer. Wer sich selbst davon ein Bild machen will, kann dies anhand von 12 Fotos von Expa-Fotograf Johann Groder tun.

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