Matrei spielte gegen Wacker stark mit

Matrei forderte den Bundesligisten aus Innsbruck mehr als diesem lieb war.

Die Matreier Kicker lieferten sich mit den Profis aus Innsbruck ein beherztes Spiel. Foto: Expa/Groder

Testspiele sind für Bundesligisten genauso aufschlussreich, wie auch unangenehm. Die Beine sind schwer und der Gegner oft topmotiviert. So war es für die Kicker von Wacker Innsbruck auch im Tauernstadion in Matrei, wo die Heimmannschaft die Profis aus der Landeshauptstadt herausforderten.

Die Spieler der TSU Matrei zeigten von Beginn an, dass es kein Zufall war, dass der Verein in seiner Historie zahlreiche Bundesligaprofis herausgebracht hat. Markus Hanser, einer dieser ehemaligen Klassespieler, steht aktuell als Trainer der Matreier an der Seitenlinie und sah, wie sich seine Burschen äußerst gut verkauften.

Obwohl Innsbruck-Coach Walter Kogler viel wechselte und, mit Ausnahme von Torhüter Safar, den gesamten Kader auflaufen lies, verloren die Innsbrucker ihre Linie kaum und ließen keine zwingenden Aktionen der Hausherren zu.

Im Gegensatz dazu stürmten die Grün-Schwarzen öfters auf den Kasten von Matrei-Goalie Benedict Unterwurzacher zu, der an diesem Tag aber in Überform war und erst in der 17. Minute per Elfmeter von Marcel Schreter bezwungen werden konnte. Nur eine Minute später erhöhte Daniel Schütz auf 2:0 für Wacker.

Matrei-Goalie Benedict Unterwurzacher vereitelte zahlreiche Chancen der Innsbrucker. Foto: Expa/Groder

Ab diesem Zeitpunkt spielte Matrei wieder konzentriert weiter, weshalb es bis zur 57. Minute dauerte, bis Wacker durch Christopher Wernitznig auf 3:0 erhöhen konnte. Abermals musste dafür ein Elfmeter herhalten. In der 89. Minuten stellte dann der brasilianische Neuzugang der Innsbrucker, Marcelo Fernandes, auf 4:0.

Erfreulicher als das Endergebnis war die Tatsache, dass sowohl in der ersten Halbzeit, als auch in der zweiten Hälfte jeweils ein Osttiroler bei Wacker auf dem Feld stand. Nachdem die ersten 45 Minuten der Matreier Marco Köfler auf dem Platz wirbelte, stand in Hälfte zwei der Prägratner Julian Weiskopf, der ab der nächsten Seisaon für Wacker spielen soll, im Tor der Gäste.

Julian Weiskopf gab in Matrei sein Debut als Wacker-Goalie. Foto: Expa/Groder
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