Das Kalser Feriendorf wächst über sich hinaus

Das 40 Millionen Euro teure Feriendorf in Kals nimmt immer mehr Gestalt an.

Für die kommende Wintersaison kann man im Feriendorf bereits die Quartiere buchen.

Der Ortsteil Burg in Kals am Großglockner wird seinem Namen immer mehr gerecht. Allerdings würde „Betten-Burg“ in Zukunft besser passen. Seit Monaten wird dort gegraben, betoniert, gehämmert und gezimmert.

Grund für die Bauarbeiten ist das „Gradonna Mountain Ressort“ des Lift- und Hotelimperiums Schultz. Eingebettet in ein idyllisches Waldstück, und mit direkter Anbindung an die Skipiste, entstehen dort 50 Chalets und das rund 40 Meter hohe „Gradonna Hotel“. 540 neue Gästebetten finden in den Gebäuden Platz.

Heinz Schultz bezeichnet sein Kalser Projekt daher auch gerne als die aktuell größte Tourismusbaustelle Österreichs. Insgesamt fließen 40 Millionen Euro in den Bau des Feriendorfes.

Auf der Homepage des Hotels kann man sich bereits über die Quartiere informieren und diese auch buchen. Dabei kostet beispielsweise ein Chalet der Luxuskategorie mit Sauna , Sonnenterrasse und Kachelofen pro Tag zwischen 1.059 und 1.285 Euro, wobei sich der Preis nach der Saison richtet. Bei einem Chalet der Kategorie „klassik“ reicht die Preisspanne von 640 bis 1.155 Euro.

Für einen Lokalaugenschein machte sich Expa-Fotograf Hans Groder auf zur Großbaustelle und hielt den aktuellen Baufortschritt für die Leser von Dolomitenstadt fest.

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5 Postings bisher
Minerva vor 5 Jahren

Bleibt nur zu hoffen, dass die Gäste nicht ausbleiben. Das "obertolle" Grandhotel zu Lienz machts ja vor, wie man Millionen an Euronen an Subventionen/Investitionen in den Sand setzt...

Wäre auch schön wenn solch ein Projekt aus eigener Hand stammen würde, damit die Gewinne im Bezirk bleiben, aber ja..

jos vor 5 Jahren

Das einzige an den 3 komentaren ist sicher Die erkenntnis dass viele osttrioler kleingeistig sind, gottseidank zeigen uns nichtosttiroler wie man tourismus machen kann. Schulz, westreicher, hammacher usw. danke fuer den weitblick - vielleicht muessen dadurch einmal Unsere kinder nicht abwandern wie wir !

madmagista vor 5 Jahren

Ein weiterer Schritt richtung Entfremdung der Heimat. Ich bin sehr skeptisch ob Projekte dieser Grössenordnung auch nachhaltig und generell auch infrastrukturell tragbar sind. Das Wintertourismus-Angebot Osttirols ist doch sehr bescheiden, daher befürchte ich dass dies nur einer der ersten Schritte gewesen ist, leider. Die nächsten Schritte werden wohl eine Aufwertung des Umfeldes sein, verbunden mit ansteigenden Grundstückspreisen etc. Auch die Bettenauslastung des Grand Hotels in LZ zeigt, dass es am Angebot bzw. auch an internationaler Werbung und PR fehlt.

Warum erblicke ich dieses Jahr z.Bsp. in Amsterdam "Zillertal-Werbung-PLakate, in Deutschland "Ötztal-Plakate" etc...

Sogar die Nordtiroler vergessen uns zu oft auf Tirolkarten :)

nanny vor 5 Jahren

Muss mountainviech mit seinen stillen Befürchtungen recht geben. Scheint zu überdimensioniert, in jeder Hinsicht (Anzahl der Betten, Preise). Aber vielleicht hat Schultz andere Informationen.

mountainviech vor 5 Jahren

Ich hoffe dieses riesen Projekt bringt Kals und Herrn Schulz tatsächlich das was sie sich erwarten. Ich bin etwas skeptisch, ob das Umfeld für solch eine Anlage (Preissegment) passend ist. Ich meine damit das Angebot in Kals und das Angebot des Skigebiets. Aber vielleicht bin ich auch zu kleingeistig, um in diesem Projekt eine kommende Erfolgsstory zu sehen. Ich wünsche es den Kalsern, denn wenn der Schuss nach hinten los geht, gute Nacht.