Schwimmerinnen aus Osttirol im Spitzenfeld

Medaillengewinn durch Mattersberger bei Österreichischen Staatsmeisterschaften.

Vom 9. bis 12. August fanden in Innsbruck die Österreichischen Staatsmeisterschaften mit allen Österreichischen Paradeschwimmern statt. Auch die Olympiateilnehmer von London gingen – mit Ausnahme Dinko Jukics – an den Start. Insgesamt standen 46 Vereine mit 242 Schwimmern auf der Meldeliste, darunter mit Stephanie Mattersberger, Lorena Wilhelmer und Vanessa Stollwitzer drei Schwimmerinnen der Schwimmunion Osttirol.

Stephanie Mattersberger, Lorena Wilhelmer und Vanessa Stollwitzer mit Trainer Josef Mair.

Mattersberger bot über die 50m Brustlage eine sensationelle Leistung und holte sich mit nur 10 Hundertstel Rückstand auf ihre ehemalige Vereinskollegin und im Leistungszentrum Graz trainierende Christina Nothdurfter die Bronzemedaille in der Juniorenklasse I (Jahrgänge 1994/95). Mit der erreichten Zeit qualifizierte sie sich überdies für das A-Finale der Allgemeinen Klasse und belegte in diesem, wiederum nur einen Rang und 0,18 Sekunden Rückstand auf Nothdurfter, Platz sechs.

Gleich mehrere hervorragende Vorstellungen sah man von Lorena Wilhelmer in der Juniorenklasse II (1996/97). Über ihre Speziallage Delfin hielt auch sie mit ihren Gegnerinnen aus den Österreichischen Leistungszentren (Wien, Graz, Linz) über alle Wettkampfdistanzen mit und verfehlte über 100m Delfin mit Rang vier die Bronzemedaille nur knapp. Mit zwei siebten Rängen (50m Delfin bzw. 200m Delfin) sowie Rang sechs über die 50m Freistilstrecke platzierte sie sich auch über diese Distanzen im Spitzenfeld.

Eine besondere Talentprobe legte die noch ganz junge Vanessa Stollwitzer ab, die von Trainer Josef Mair in ihrer Speziallage Rücken über die 50m, 100m sowie 200m gemeldet wurde. Über alle drei Strecken qualifizierte sie sich für die B-Finalläufe und schwamm in diesen über die zwei kürzeren Distanzen mit hervorragenden Leistungen auf die Ränge drei und vier. Erstaunlich und bemerkenswert zugleich ist die Tatsache, dass alle drei Schwimmerinnen der Schwimmunion Osttirol im Vergleich mit Teilnehmerinnen, die ganzjährig unter optimalsten Trainingsbedingungen arbeiten können, wiederum mehr als nur mithalten konnten.

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