Steixner in Virgen beim Lokalaugenschein

Von der Murenkatastrophe betroffene Bauern können Entschädigungsanträge stellen.

Bgm Dietmar Ruggenthaler, LH-Stv Anton Steixner und der Virger Ortsbauernobmann und Vizebürgermeister Wolfgang Gasser besichtigten die Schäden. Foto: Land Tirol

Der Schaden für die Landwirtschaft in der Gemeinde Virgen ist nach der Murenkatastrophe enorm. Davon überzeugte sich jetzt auch Tirols Agrarreferent LH-Stv. Anton Steixner, der gemeinsam mit Bgm. Dietmar Ruggenthaler, dem Leiter der Agrar Lienz, Hubert Mühlmann, sowie den rund 20 betroffenen Bauern einen Lokalaugenschein vor Ort in Virgen unternahm.

„Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass das Land Tirol für die entstandenen Schäden durch die Murenkatastrophe aufkommt“, versprach Steixner den Bauern in Virgen.

Dafür müssen die Bauern jeweils einen Antrag auf Entschädigung der entstandenen Schäden ausfüllen. Die Gemeinde Virgen nimmt die Anträge entgegen und leitet sie gesammelt an die Agrar Lienz weiter.

Daraufhin schätzt die Behörde den Schaden, ehe eine so genannte Elementarschadenskommission die Höhe einer etwaigen Entschädigungszahlung bestimmt. „Die landwirtschaftlichen Schäden in Virgen sind beträchtlich und reichen von kaputten Gebäuden, Schupfen und Geräten bis hin zu Flurschäden und entsprechenden Ernteausfällen“, so Steixner, der die Bauern darin bestärkt die entsprechenden Entschädigungsanträge zu stellen. „Wir unterstützen, wo wir nur können“, bekräftigte der Agrarlandesrat.

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