Extremsportler will den Großglockner stürmen

Auf seiner „7 Alpensummits-Tour“ kommt Wolfgang Fasching am 20. August nach Kals.

Der Extremsportler Wolfgang Fasching besteigt derzeit die jeweils höchsten Gipfel der Alpenstaaten Frankreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Slowenien. Eine beachtliche Leistung, die allerdings dadurch noch gesteigert wird, dass der Sportler die Ausgangsziele nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad anfährt.

Nach bislang fünf Gipfeln machen sich bei Fasching erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Fotos: Gregor Hartl

Nachdem Fasching am Sonntag, 19. August, als fünften Gipfel die Zugspitze in Deutschland bezwungen hat, schwang er sich heute Montag, 20. August, auf sein Fahrrad, um bei schweißtreibenden Temperaturen die 265 Kilometer lange Anfahrt bis nach Kals am Großglockner zu meistern. Dafür sind insgesamt 3.500 Höhenmeter zu überwinden. Dort will er dann am Dienstag, 21. August, den 3.798 Meter hohen Gipfel stürmen.

„Es wird heute richtig heiß und schwer“, sagte Fasching vor seiner Abfahrt. Zum Ende seines „7 Summits-Vorhabens“ machen sich die ersten Anzeichen von Müdigkeit und schweren Beinen bemerkbar. „Wir müssen schauen, ob Wolfgang diese lange Strecke in einem durchfahren kann. Sollte alles planmäßig ablaufen, geht er morgen ab 7.30 Uhr vom Lucknerhaus weg“, erklärt Ehefrau und Betreuerin Doris Fasching.

Zwischen den Bergtouren warten kilometerweite Fahrradtouren auf den Extremsportler.

Laut Planungen erwartet Fasching nach dem Abstieg vom Großglockner wieder eine 175,5 Kilometer lange Radtour zum Fuß des 2.864 m hohen Triglav in Slowenien. Wenn er auch diesen meistert, hat er neben dem Großglockner, der Zugspitze in Deutschland, dem Mont Blanc in Frankreich, dem Gran Paradiso in Itlalien, der Dufourspitze in der Schweiz und der Grauspitze in Liechtenstein alle „7 Summits“ der Alpen bezwungen.

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