Nächtigungenzahlen im Sommer stabil

Vorjahreswert aufgrund der guten Auslastung im Mai wieder erreicht.

Exakt 1,31 % liegt Osttirol in der heurigen Sommer-Zwischenbilanz von Mai bis Juli leicht über dem guten Sommerergebnis des Vorjahres. Das sind knapp 6.000 Nächtigungen mehr als im Vergleichszeitraum 2011.

Vor allem österreichische Gäste begeisterten sich für einen Urlaub im Bezirk Lienz. Bei den Ankünften betrug die Steigerung 7,8 %. Insgesamt gehen auf das Konto der inländischen Urlauber 8.349 zusätzliche Nächtigungen.

Dass das Zwischenergebnis so stabil blieb, lag laut Bernhard Pichler von der Osttirol Werbung aber auch an den deutschen Gästen, die ihrem Urlaubsland Osttirol die Treue hielten. Weniger verlässlich waren die Italiener. Kamen im Vorjahr noch 10.057 Nachbarn aus dem Süden zu uns, so waren es im Vergleichszeitraum 2012 nur noch 8.207, ein Minus von 18,4 %.

Dafür haben die Holländer Osttirol wieder für sich entdeckt. 8.198 Niederländer urlaubten in den drei Sommermonaten im Bezirk Lienz. 2011 waren es 6.959. Der Zuwachs beträgt starke 17,8 %.

„Die Sehnsucht der Menschen nach Bergsommerfrische wird bei weltweit steigenden Temperaturen immer stärker. In der Angebotsentwicklung haben wir einige Schritte in die richtige Richtung gesetzt. Aber es gibt noch viel Potenzial“, ist sich TVB Obmann Franz Theurl sicher.

Die aktuelle Erhebungen bestätigt einmal mehr einen Trend: Qualitätsbetriebe verzeichnen steigende Nachfrage und liegen rund 3 % über dem vergleichbaren Vorjahresergebnis, während die Privatzimmer ein leichtes Minus von 1,39 % hinnehmen mussten.

Eine genaue Auflistung aller Zahlen und Tabellen sehen Dolomitenstadt-Leser hier: Nächtigungszahlen Juli 2012 Osttirol

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wenn man die Zahlen LD mit den "Reisendenübernachtungen" korrigiert, das sind meiner Meinung nach sicher 40%, muss man die Begehrlichkeiten für den Ausbau Zettersfeld überdenke.

hoidanoi

Die Osttirol Werbung macht ihrem Namen alle Ehre und wirbt für Osttirol in Osttirol, hier, auf Dolomitenstadt. Target Marketing wie's im Buche steht. Da werden sie strömen die Touristenmassen, in Scharen. . Wäre man ein übelmeinender Zeitgenosse, so möchte man meinen, die Osttirolwerbung und ihr Master Mind werben um wen anderen, als den geschätzten Kunden. Ob das Ziel dieser Werbungen, aus Sicht jener übelmeindenden Zeitgenossen, den Umgarnungsversuchen, womöglich monetärer Art erlegen ist, wird sich zeigen. Vielleicht darf man das Resultat sogar schon bewundern. Nichts sichtbar zu machen, ist eine grandiose Leistung. Nichts zu schreiben und aufzudecken kann auch recht effektiv sein. Die Osttirol Werbung nicht zum Thema zu machen, sie dafür in Osttirol für Osttirol werben zu lassen, da nötigt es einem schon eine gewaltige Portion Respekt ab, ob derartig ausgefeilter Merketingstrategien. . Osttirol, das Land der Umwegrentabilität. Zwar etwas subtiler als im Nachbarland, aber auch nicht viel.

hoidanoi

Überprüfbares zu überprüfen ist eine gute Sache. Ganz besonders wenn von scheinbar Gutem die Rede ist. Die Sommersaison 2011 als gut zu bezeichenen, ist so eine Information. Verglichen mit guten Sommersaisonen nimmt diese sich bescheiden aus. Sie ist bestenfalls Durchschnitt. So wären die SS 2001 bis 2004 andere Kaliber, als die des Jahres 2011. Aber sei's drum. Aber selbst zeitnahe Saisonen, wie die das Jahres 2008 bieten im aktuellen Vergleich andere Zahlen, als der jetzt gelobte Stagnationsmoment. Und das bei einer überdurchschnittlichen Zunahme der o.a. Qualitätsbetten und einer gleichzeitigen Abnahme im Privatzimmer-Bereich in der Region. . In der Wintersaison 2011/12 verschwanden laut bernhard Pichler 900 Betten. Deren Verschwinden ist noch nicht ganz geklärt. Öffentlich unbekannt ist, in welchen Kategorien und welchen Regionen wieviele Betten nicht mehr verfügbar sind. Ihr Abhandenkommen könnte die Zahlen bedingen, die jetzt als gut bezeichnet werden. . Welche die richtigen Schritte in der Angebotsentwicklung sind, von denen Franz T. spricht, bleibt im Verborgenen. Ebenso, warum diese erst jetzt und nicht schon früher gesetzt wurden. Der oft von ihm beklagte Fusionsvertrag kann es nicht gewesen sein, der Franz T. als Osttirol-Werbungs-Master-Mind der frühsten Stunde daran gehindert haben kann, die richtigen Schritte zu setzen. Hier nachzufragen könnte ähnlich lohnenswet sein, wie einmal den Vergleich mit den benachbarten Regionen, besonders denen in Südtirol, zu ziehen. . Was den Trend hin zum Qualitätsbett betrifft, so empfiehlt sich auch hier einen Vergleich anzustellen, der die Preise dieser Qualitätsbetten hinterfragt. . Wenn die richtigen Schritte gesetzt werden, was sehr zu hoffen ist, so sollten auch wieder Juli-Ergebnisse einfahrbar sein, die wie im Sommer 2001 bei 312.554 Nächtigungen lagen. Oder Juni-Ergebnisse wie im Jahr 2003 mit 147.606 Nächtigungen. Oder aber Mai-Zahlen von 52.743 im Jahr 2005. Oder gar August-Highlights wie 2003 mit 425.854 Nächtigungen. Von den Traum Zahlen der 90er Jahre ganz zu schweigen. . Vorwerfbar wäre, diese Zahlen würden aus dem touristischen Zusammenhang gerissen. Etwas, das man auch der oben präsentierten statistischen Schönfärberei vorwerfen könnte. Derartigem kritiklos Vorschub zu leisten, wäre nicht schön. Oder?