Erzherzog Johann Hütte wird um viel Geld saniert

800.000 Euro kostet die Sanierung der höchstgelegensten Schutzhütte Österreichs.

Auf der Erzherzog Johann Hütte befindet sich derzeit Österreichs höchstgelegene Baustelle. Foto: Willi Seebacher

Enorm hoch sind die Kosten für die Sanierung der Abwasseranlage der Erzherzog Johann Hütte, die auf 3.454 Metern unterhalb des Gipfels des Großglockners thront. 800.000 Euro verschlingt das Projekt. Die Kosten resultieren daraus, da alle Baumaterialien und Werkzeuge mit dem Hubschrauber auf die Adlersruhe geflogen werden müssen.

Doch der Bau ist aber dringend notwendig. Seit gut zehn Jahren pocht die Behörde auf den Bau einer vorschriftsmäßigen Abwasseranlage. Für den Österreichischen Alpenklub, der Besitzer der Hütte ist, eine finanzielle Herkulesaufgabe, die nur mit Geldgebern zu stemmen ist.

Solche fanden sie in den Vertretern der Bundesländer Tirol, Kärnten und Salzburg sowie der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Das Quartett erklärte sich bereit, die fehlenden 184.000 Euro zu jeweils einen Viertel zu übernehmen.

Bis Ende September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Allerdings ist der erhoffte Zeitplan durch die benötigten Materialflüge mit dem Hubschrauber sehr wetterabhängig.

Mit der baulichen Maßnahme schließt man auf der Erzherzog Johann Hütte nahtlos an eine Reihe großer Investitionen an. Rund 1,8 Millionen Euro hat man seit der Jahrtausendwende in den Um- und Ausbau der traditionsreichen Hütte gesteckt. Nach Abschluss des aktuellen Projekts, sollen die erforderlichen Arbeiten allerdings vorerst ein Ende haben.

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