Bundespräsident tankte in Osttirol neue Kräfte

Mit Ehefrau Margit urlaubte Bundespräsident Heinz Fischer in Matrei.

Bundespräsident Heinz Fischer (r.) mit seiner Ehefrau Margit (2.v.l.) und ihren Gastgebern Regina und Peter Berger vor dem mehr als 300 Jahre alten Bartlerhof in Zedlach bei Matrei.

Viele Jahre machte der jetzige Bundespräsident Heinz Fischer mit seiner Frau Margit Urlaub auf dem Schmiedlerhof in Obermauern in Virgen. Später entdeckte das österreichische Staatsoberhaupt die kleine Ortschaft Zedlach oberhalb von Matrei als Urlaubsdomizil für sich. „Meine Frau und ich lieben die Tiroler Berge und schätzen besonders das herzliche Ambiente am Bartlerhof“, schwärmt Fischer von seinem Kurzurlaub bei Regina und Peter Berger.

Vom 2. bis 4. September urlaubte das ranghöchste Ehepaar der Republik in dem, aus dem 17. Jahrhundert stammenden, Bergbauernhof nahe des Zedlacher Paradieses.

Am Sonntag, 2. September, besuchte Fischer die tosenden Umbalfälle in Prägraten und genoss anschließend die ausgezeichnete Küche von Anna Holzer am Strumerhof in Zedlach.

In Begleitung von Walter Maier bestieg das Ehepaar dann am Montag die 2.575 m hohe Blauspitze zwischen Matrei und Kals, wo sich ihnen eine wunderbare Sicht auf den Großglockner erschloss. Noch am selben Abend feierte der Bundespräsident das 20-Jahr-Jubiläum des Kinder- und Jugendrehabilitationszentrum Ederhof in Stronach bei Iselsberg. „Wir kommen wieder“, versprach Fischer den Verantwortlichen. „Ihre Adresse und Telefonnummer habe ich ja jetzt.“

Abgeschlossen wurde der Tirol-Aufenthalt des Bundespräsidenten am Dienstag, 4. September, mit einer gemeinsamen Wanderung mit Landeshauptmann Günther Platter entlang des Pustertaler Höhenweges, wodurch die Grenzen zwischen Urlaub und Beruf dann doch wieder stark vermischt wurden.

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