Keine Sparmaßnahmen bei Schutzvorkehrungen

Mittel für Wildbach- und Lawinenverbauungen dürften keinesfalls gekürzt werden.

Gerald Hauser hofft im Landtag auf die einstimmige Unterstützung aller Parteien.

Ganz oben auf der Liste der Oktobersitzung des Tiroler Landtages steht ein Dringlichkeitsantrag der Freiheitlichen, der aufgrund der vielen Katastrophen im Sommer 2012 neue Brisanz gewonnen hat. Darin geht es um die geplanten Kürzungen für die Wildbach- und Lawinenverbauung.

Der Bürgermeister von St. Jakob in Defereggen, FPÖ-Landesparteiobmann Gerald Hauser, appelliert daher bereits im Vorfeld an die anderen Landtagsparteien, den Dringlichkeitsantrag möglichst einstimmig zu unterstützen. „Der ländliche Raum muss geschützt werden“, fordert Hauser. Einsparungen bei der Wildbach- und Lawinenverbauung seien dafür der falsche Weg.

Zu verdanken habe man die massiven Kürzungen bei der Wildbach- und Lawinenverbauung dem Sparpaket der Bundesregierung. Da die drohende Gefahr in den Täler aber immer weiter zunehme, sei diese Maßnahme unverständlich und zurückzunehmen.

„Die Budgetkürzung von Minister Nikolaus Berlakovich hat gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit im ländlichen Raum, für den der Minister offenbar kein Verständnis zu haben scheint“, ärgert sich Hauser. Hier werde absolut an der falschen Stelle gespart.

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