Evakuierte Virger dürfen wieder nach Hause

Nach Sicherungsarbeiten besteht für die betroffene Familie keine Gefahr mehr.

In Virgen darf die betroffene Familie nach dem Hangrutsch wieder in ihr Haus einziehen.

Aufgrund eines Hangrutsches mussten am Freitag, 31. August, im Ortsteil „Leite“ zwei Wohnhäuser evakuiert werden. Nachdem Landesgeologe Johann Schroll bereits am Samstag, 1. September, für eines der beiden betroffenen Objekte Entwarnung geben konnte, blieb das zweite Wohnhaus, das auch erheblich beschädigt wurde, weiterhin gesperrt.

Am Dienstag, 4. September, führte der Landesgeologe gemeinsam mit einem Vertreter der Landesstraßenverwaltung einen weiteren Lokalaugenschein durch. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass aufgrund der einsetzenden Wetterbesserung und der begonnenen Absicherung des Geländes aus geologischer Sicht keine Gefährdung mehr bestehe, dass größere Hangteile nachbrechen. Allerdings mussten noch einige Sicherungsmaßnahmen gegen oberflächlich nachrollendes Material vorgenommen werden.

Aus diesem Grund hob Bürgermeister Ing. Dietmar Ruggenthaler, in seiner Funktion als Einsatzleiter, die Evakuierung am Mittwoch, 5. September, auf und setzte davon auch das betroffene Ehepaar in Kenntnis.

Sobald die elektrische Versorgung wieder hergestellt ist, wollen sie das Haus wieder beziehen. Die Virgental Landesstraße bleibt bis auf weiteres nur einspurig befahrbar.

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