Osttirols Metal-Fans pilgerten ins Jägerheim

Harte Klänge lösten am Wochenende in der Pfister die Jagdhornbläser ab.

Die Stimmung passte! Metal im Bunker als Alternative zu Weltmusik auf dem Hauptplatz.

Quasi im Schatten des Dolomitenmann-Megaevents trommelte das Team von „Rockbeat“ am Samstag, 8. September, alle Fans härterer Klänge zusammen und veranstaltete den inzwischen 15. „Metalbunker“ im Jägerheim in der Pfister.

Dass zeitgleich am Hauptplatz in Lienz kein geringerer als Hubert von Goisern aufspielte, spürten die Veranstalter aber doch: Auch wenn viele motivierte Fans vorbeischauten schien das Jägerheim nicht ganz so gut besucht wie beim letzten Mal. Das „Lineup“ dürfte daran allerdings nicht Schuld gewesen sein, denn von „Hardcore“ bis „Brutal Death Metal“ war für jeden Freund harter Gitarrenmusik etwas dabei.

Den Auftakt machte die slowenische Band „Vulvathrone“, die mit einer Mischung aus kraftstrotzendem „Death Metal“ und „Grind“ einen fulminanten Auftritt hinlegten.

In der Pfister wurde „gemetalt“ bis zur Erschöpfung.

Danach stand „Gracious in Defeat“ auf der Bühne. Die Truppe gewann schon mit den ersten Songs die Menge für sich. Kein Wunder, spielte die junge Hardcore-Formation, bei ihrem bislang zweiten Auftritt großteils moderne Hardcore-Klassiker von „Hatebreed“ und „Parkway Drive“. Auch einige Eigenkompositionen  gab es zu hören. Das Publikum erwiderte die musikalische Leistung der Band mit jeder Menge Stimmung.

Als Headliner betraten die Osttiroler Metal-Urgesteine von Putrid aus Prägraten die Bühne und legten, einheitlich in weiße Hemden gekleidet, ein ein gewohnt gutes Death Metal Set voller Grooves hin.

In jedem Fall bewies die Show, dass die Metalbunker-Konzertreihe mittlerweile Tradition hat und aus dem Veranstaltungskalender der Metalfans kaum noch wegzudenken ist.

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