Biathlonzentrum füllt in Obertilliach die Betten

Im Juni, Juli und August verzeichnete Obertillach 11 Mal mehr Nächtigungen wie Untertilliach. 

Nicht nur Spitzenathleten nutzen das Biathlonzentrum in Obertilliach, sondern auch Gäste und Einheimische. Foto: Langlauf- und Biathlonzentrum Osttirol

Die kleine Gemeinde Obertillach war im heurigen Sommer ein Dorf der vielen Völker. Noch nie zuvor schlugen so viele Nationalteams und internationale Sportgruppen ihr Trainingslager in der Gemeinde auf wie im Jahr 2012.

Vor allem die Spitzennationen Österreich, Deutschland, Schweden, Russland, Norwegen und Italien, sowie das Team des französischen Weltcupsiegers Martin Fourcade nutzen von Juni weg die Trainingsbedingungen rund um Obertilliach.

Auch viele Jugend- und Juniorenteams feilten im Hinblick auf die IBU-Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften 2013 in der 1.450 m hoch gelegenen Osttiroler Gemeinde an ihrer Form.

Im Lauf des Oktobers schnallen sich noch die Athleten der slowenischen, tschechischen, italienischen und slowakischen A-Nationalmannschaft die Skiroller an die Füße um in Obertilliach noch ein letztes Mal zu trainieren bevor der Schnee kommt.

Für die touristische Entwicklung hat sich das Biathlongelände in Obertilliach jedenfalls auch im Sommer bezahlt gemacht. Alleine von Anfang Juni bis Ende August verzeichnete man in Obertilliach 35.539 Nächtigungen. Zum Vergleich: In der Nachbargemeinde Untertilliach waren es im selben Zeitraum 3.201.

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3 Postings bisher
naanoonaanet vor 5 Jahren

Öha, die Obertilliacher ham mehr Nächtigungen wie die Untertilliacher? Mysteriös. Da muss es sich wohl um gefakte Zahlen handeln.

André Cis vor 5 Jahren

Nichts für ungut, aber der "Nächtigungs-Vergleich" zwischen den Gemeinden OT und UT ist einfach nur gegenstandslos, und dessen heranziehen erweckt den Eindruck eines gewissen Populismus ...

hoidanoi vor 5 Jahren

Zwetschgen uned Granatäpfel miteinander gleichzusetzen, kommt dem Versuch gleich, Untertilliach mit Obertilliach zu vergleichen. Bei einer gefühlten Bettenanzahl von um die 50 in Untertilliach die Nächtigungszahlen Obertilliachs gegenüber zu stellen, ist im besten Fall mutig. Den Obertilliachern hingegen ist ein Glückwunsch auszusprechen. Endlich beginnt sich die Großinvestition in das Biahtlonzentrum auszuzahlen. Die Junioren-WM wirft also schon ihre heilsamen Schatten voraus, es wird trainiert, auf asphaltierter Strecke, die Nächtigungen schnellen nach oben und Obertilliach ist dadurch vielleicht in der Lage, die Nächtigungsverluste der Vergangenheit abzufangen. Hält der Trend an, so wird der kommende Winter für Obertilliach ein guter. Wenn dazu noch die Betten kommen, die den Return on Investment sicherstellen, so zahlte sich das für die ganze Gegend aus. . Bernd Lenzers etwas missglückter Vergleich wirft aber ein Schlaglicht auf eine Kleingemeinde, die über viel Fläche, wenig Einwohner und noch weniger Gästebetten verfügt. Auch wenn das Wort Fusion durch die eigenwillige Führung des TVB in den letzten Jahren schwer in Misskredit gekommen ist, stellt sich die Frage, ob eine Fusion auf Gemeindeebene dort nicht mehr zwingendes Gebot denn empfundene Widerlichkeit darstellte. . Untertilliach könnte von einer Zusammenlegung profitieren, auf vielfältige Weise. Möglicherweise auch in touristischer Hinsicht. Wo keine Übernachtungsmöglichkeit besteht, kann das touristische Umfeld noch so gut sein, davon profitieren kann keiner. Vielleicht könnte Andreas Köll hier eines der Sachargumente finden, die er so dringend zur Rechtfertigung der Förderungsbedürftigkeit Osttirols durch die EU braucht. . Viel Erfolg den Obertilliachern, Viel Weitsicht den Untertilliachern, Viele gute Sachargumente den Förderungswerbern, Vorsicht vor Vergleichen dem Redakteuer wünscht hoidanoi