Die Auffangbecken in Virgen sind wieder leer

Nach der Mure im Sommer verstopften 45.000 Kubikmeter Erdreich zwei Geschiebebecken.

Rund 45.000 Kubikmeter Schutt und Geröll baggerten die Maschinen aus den Geschiebesperren in Virgen. Foto: Mariacher

Die beiden Geschieberückhaltebecken in Mellitz und Göriach, die nach den schweren Murenabgängen in Virgen vollkommen mit Schlamm gefüllt waren, sind seit Ende September wieder leer. Allein 20.000 Kubikmeter mussten aus dem Mellitzbach-Becken gebaggert werden. Sogar 25.000 Kubikmeter waren es im Firschnitzbach-Becken.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme führt die Wildbachverbauung laufend vorbeugende Maßnahmen zur Gewässerpflege durch, damit staufreie Abflussverhältnisse vorherrschen.

Otto Unterweger, Leiter der Bezirksstelle der Wildbach- und Lawinenverbauung kann die Bevölkerung jedenfalls beruhigen. „Der Siedlungsbereich von Virgen ist, das hat die Katastrophe trotz aller Schäden gezeigt, gut geschützt“, so Unterweger.

Derzeit laufen noch die Planungen für einen Lawinenschutzdamm oberhalb des Siedlungsraumes am Firschnitzbach. Dieser soll auch bei Murenereignissen für eine bessere Sicherheit sorgen.

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